Weil er seine Reha lieber in seiner belgischen Heimat statt in Italien absolvieren möchte, droht Stürmer Romelu Lukaku mächtig Ärger mit seinem Verein SSC Neapel.
Wie der Serie-A-Klub mitteilte, sei Lukaku der Aufforderung, am Dienstag ins Training zurückzukehren, "nicht nachgekommen." Der Verein prüfe nun "die Einleitung entsprechender Disziplinarmassnahmen", und wolle entscheiden, "ob der Spieler weiterhin für eine unbestimmte Zeit mit der Mannschaft trainieren wird."
Vorausgegangen war dem Zwist die Entscheidung Lukakus, eine Entzündung in der Hüftbeugemuskulatur in Belgien behandeln zu lassen. "Ich habe mich für eine Reha in Belgien entschieden, um bereit zu sein, wenn ich gebraucht werde", hatte er zuletzt gesagt. Bereits am Freitag war dem 32-Jährigen von seinem Klub ein Ultimatum gestellt worden, bis Dienstag nach Neapel zurückzukehren, ansonsten drohe ihm eine Suspendierung.
Lukaku mit Verletzungspech
Lukaku hatte sich in der Länderspielpause in seiner Heimat untersuchen lassen, dabei war die Entzündung festgestellt worden. Nach einer schweren Verletzung im rechten Oberschenkel, die er sich im vergangenen August zugezogen hatte, war der bullige Angreifer in dieser Saison bereits monatelang ausgefallen. Seit seinem Comeback Ende Januar kam er für Neapel nur auf sieben Spiele als Joker.
Laut Gazzetta dello Sport soll der Klub in einem ersten Schritt bereits eine Geldstrafe gegen Lukaku verhängt haben. Das Vereinsstatement legt nahe, dass weitere Konsequenzen folgen könnten.
SID
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