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Cadillac und die alten Männer

Lewis Hamilton, Nico Hülkenberg, Max Verstappen, sie alle sollten darüber sprechen: Die Rückkehr der "alten" Männer ist dieser Tage in Zandvoort ein grosses Thema in der Formel 1.

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Sergio Perez (l.) und Valtteri Bottas fahren ab 2026 für Cadillac. © Imago

Lewis Hamilton, Nico Hülkenberg, Max Verstappen, sie alle sollten darüber sprechen: Die Rückkehr der "alten" Männer ist dieser Tage in Zandvoort ein grosses Thema in der Formel 1.

Für den Einstieg im kommenden Jahr hat das neue US-Team Cadillac Sergio Perez und Valtteri Bottas ausgewählt - beide zur neuen Saison 36, beide in diesem Jahr ohne Cockpit in der Königsklasse.

Eine durchaus besondere Geschichte also, die Fragen drehten sich darum, und nach vielen warmen Worten drang Verstappen irgendwann zum Kern der Sache vor. "Ich freue mich sehr für ihn, er ist ein toller Kerl", sagte der Weltmeister über Perez, seinen einstigen Teamkollegen: "Wie gut er sich schlagen wird, hängt natürlich davon ab, wie gut das Auto ist."

Denn dieser US-Einstieg mag auf den ersten Blick wirken wie das nächste grosse Ding in der Formel 1. Die ikonische Marke Cadillac als Namensgeber, im Hintergrund das Riesenunternehmen General Motors, das künftig auch die Antriebe bauen will. Zumindest der Start, das ist allen bewusst, könnte allerdings äusserst holprig werden.

CADILLAC

  • Name: Cadillac Formula 1 Team
  • Gründungsjahr: 2023
  • Unternehmenssitz: Indiana, Michigan & North Carolina (USA)
  • Vorgänger: -
  • Konstrukteurs-Titel: -
  • Teamchef: Graeme Lowdon
  • Fahrer: Valtteri Bottas (FIN), Sergio Perez (MEX)
  • Testfahrer: -

Perez und Bottas bringen viel Erfahrung mit

Genau diese Selbstwahrnehmung bei Cadillac spiegelt sich durchaus in der Fahrerwahl wider. Monatelang waren alle möglichen Piloten gehandelt worden, Mick Schumacher (26) war einer davon, andere junge Kandidaten gab es reichlich. Anfangs wurde zudem der Plan kommuniziert, eines der Cockpits mit einem Amerikaner zu besetzen.

Die Wahl fiel am Ende auf Perez und Bottas, das wirkt nicht sonderlich kreativ, doch das soll es auch gar nicht sein: Gemeinsam bringen es beide auf mehr als 500 Rennstarts, 23 Pole Positions, 16 Siege. Gemeinsam haben beide zwar auch einen Abwärtstrend in der Karriere, der Ende 2024 zum vorläufigen Aus in der Formel 1 führte.

Für Cadillac zählt allerdings vor allem die Erfahrung. Es geht darum, irgendwie anzukommen in der Formel 1, Perez und Bottas sind Entwicklungshelfer. Denn für die Amerikaner ist es wirklich ein völliger Kaltstart, nicht zu vergleichen etwa mit Audi, das ebenfalls ab 2026 dabei ist: Das künftige Werksteam hat den Sauber-Rennstall übernommen und läuft sich schon jetzt im laufenden Betrieb warm.

Perez und Bottas hoch motiviert

Es ist keine besonders pessimistische Betrachtung, Cadillac 2026 zunächst ganz am Ende des Feldes einzuordnen. Und genau so sprechen die Beteiligten auch darüber. "Wenn du unten stehst, kann bei einem Fahrer schnell Verzweiflung aufkommen", sagt Perez, "aber ich komme, um mit dem Team Fortschritte zu machen."

Bottas will sich mit dem Rennstall gar "die Hände schmutzig machen" und erwartet erst mal gar nichts. "Wenn du dich auf das Schlimmste vorbereitest, dann ist das, was du erreichst, auf jeden Fall positiv."

Erlebt haben beide ohnehin schon alles in der Formel 1.

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