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Deadline im Schlotterbeck-Poker? Ricken mit klarer Aussage

Borussia Dortmunds Sport-Geschäftsführer Lars Ricken hat eine Deadline im Vertragspoker um Nationalspieler Nico Schlotterbeck ausgeschlossen.

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Schlotterbeck steht seit 2022 bei Borussia Dortmund. © Imago

Borussia Dortmunds Sport-Geschäftsführer Lars Ricken hat eine Deadline im Vertragspoker um Nationalspieler Nico Schlotterbeck ausgeschlossen.

"Das macht in manchen Fällen vielleicht Sinn, in diesem aber nicht. Die Gespräche sind so respektvoll und vertraulich, dass wir nicht auf künstliche Weise Druck ausüben wollen", sagte Ricken in der Sport Bild.

Weiterhin optimistisch

Ferner zeigte sich der 49-Jährige optimistisch hinsichtlich einer Verlängerung. "Es gibt ja drei Optionen: Wir verlängern den Vertrag, wir verkaufen ihn im Sommer - oder wir gehen ins letzte Vertragsjahr. Die letzte Option wollen wir alle vermeiden. Das wäre weder für uns noch für Nico gut. Wir gehen weiterhin davon aus, dass die erste Option klappt."

In der vergangenen Woche habe es bereits Gespräche mit ihm, Schlotterbeck und dem neuen Sportdirektor Ole Book gegeben, die "sehr inhaltlich" gewesen seien, so Ricken: "Ole hat ihm erklärt, wie er tickt, was er für Ideen hat, wie er mit dem Kader plant und welche Vorteile wir Nico bieten." Schlotterbecks Vertrag läuft noch bis Sommer 2027.

Schlotterbeck hatte bereits nach dem 2:0 beim VfB Stuttgart am vergangenen Wochenende gesagt: "Ich hatte ein gutes Gespräch mit Lars und Ole. Wir führen die Gespräche diese Woche weiter. Dann wird es, glaube ich, nicht mehr lange dauern, bis ich eine Entscheidung treffe."

  • Das 2:0 zum nachlesen

Neuanfang mit Book

Book war nach dem überraschenden Abgang von Sebastian Kehl als neuer Sportdirektor vorgestellt worden. Die Entscheidung zur Trennung von Kehl sei "ein Prozess" gewesen, wie Ricken verriet: "Wir müssen kein Geheimnis daraus machen, dass in der sportlichen Führungsebene über aktuelle Entwicklungen wie auch strategische Fragen teilweise sehr kontrovers diskutiert wurde. Irgendwann waren wir an einem Punkt angelangt, wo wir dann gemeinsam entscheiden haben, dass ein Neuanfang für beide Seiten das Beste ist."

Daran, dass Niko Kovac auch in der kommenden Saison BVB-Trainer sein wird, liess Ricken derweil keinen Zweifel. "Absolut. Ohne ihn stünden wir nicht auf Platz zwei. Niko passt wunderbar in unseren Verein", sagte Ricken.

SID

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