Doch bevor es in die heisse Phase der Vorbereitung geht, hat sich der 35-Jährige im Cracks Podcast mit Oso Trava zu seiner bisherigen Zeit in der F1 geäussert und dabei speziell die Phase bei Red Bull beleuchtet - mit extrem offenen Worten.
Von 2021 bis 2024 sass Perez bei Red Bull hinter dem Steuer. An der Seite von Teamkollege Max Verstappen feierte der Mexikaner in den Jahren 2022 und 2023 den Konstrukteurstitel mit Red Bull. Beim historischen WM-Triumph Verstappens im Jahr 2021 hatte Perez beim letzten Rennen in Abu Dhabi einen grossen Anteil, indem er den geschlagenen Weltmeister Lewis Hamilton über viele Runden in einen Zweikampf verwickelte.
Alle gehen neben Verstappen unter
Doch es gab nicht nur rosige Zeiten für den Routinier. In seinem letzten Jahr bei Red Bull landete Perez am Ende der Saison lediglich auf dem achten Platz in der WM-Wertung - mit 285 Punkten Rückstand auf Weltmeister Verstappen. Nur einmal reichte es zur Vizeweltmeisterschaft - obwohl er beim über Jahre hinweg besten und dominantesten Team unter Vertrag stand.
Die Kritik wurde mit zunehmender Dauer immer lauter und am Ende trennten sich dann die Wege von Red Bull und Perez. Doch auch die Perez-Nachfolger scheiterten. Liam Lawson wurde bereits nach zwei Rennen als Verstappen-Teamkollege ausgetauscht. Doch auch Yuki Tsunoda, der auf den Neuseeländer folgte, konnte nicht annähernd mit Verstappen mithalten. In der Saison 2026 darf nun Isack Hadjar sein Glück versuchen.
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Perez spricht über die Zeit bei Red Bull
Für Perez ist es keine wirkliche Überraschung, dass die Piloten neben Verstappen reihenweise scheitern. Im Rückblick auf seine Red-Bull-Zeit spricht er sogar "vom schlimmsten Job in der Formel 1": "Wir hatten das beste Team und dann wurde leider alles zerstört. Wir hatten ein Team, das den Sport die nächsten zehn Jahre hätte dominieren können. Jetzt ist alles vorbei. Es war das beste Team, aber ein kompliziertes Team. Einfach nur Max [Verstappens] Teamkollege zu sein, ist extrem schwierig, aber Max' Teamkollege bei Red Bull zu sein, ist der mit Abstand schlimmste Job in der Formel 1."
Und weiter: "Alle scheinen das vergessen zu haben. Als ich zu Red Bull kam, fing ich an, Ergebnisse zu liefern. Jeder vergisst, wie schwierig es war, in diesem Sitz zu sitzen. Ich war mir der Situation, in die ich mich begab, extrem bewusst. Ich kam zu Red Bull, und man tritt gegen einen der grössten Fahrer der Geschichte an."