Doch Schlotterbeck durfte weiterspielen.
Was war passiert?
Nico Schlotterbeck hatte den BVB gegen den FC Bayern in Führung geköpft (26.) und war anschliessend jubelnd Richtung der Dortmunder Fans abgedreht. Der 26-Jährige sprang über die Werbebande und liess sich feiern. Ist das ein unsportliches Verhalten und hätte mit einer Gelben Karte bewertet werden müssen?
"Ein Spieler wird verwarnt, selbst wenn das Tor aberkannt wird, wenn er: an einem Zaun hochklettert und/oder sich den Zuschauern auf eine Weise nähert, die zu einem Sicherheitsproblem führt", heisst es in einem Statement vom DFB. Das Wort "Sicherheitsproblem" lässt natürlich Definitionsspielraum. Schiedsrichter Sven Jablonski liess die Gelbe Karte stecken.
Matthäus wird deutlich - Schlotterbeck im Glück
"Die Werbebande und das Gitter, wo er hätte hochklettern können, haben zwei bis drei Meter Distanz. Er lässt sich zwar von den Zuschauern feiern, aber wenn er zu den Zuschauern hochgeklettert wäre, dann hätte er wahrscheinlich die zweite Gelbe Karte bekommen und wäre vom Platz geflogen", sagte Sky Sport Experte Lothar Matthäus.
Es wäre bereits die zweite Verwarnung für den DFB-Verteidiger gewesen, denn zuvor sah Schlotterbeck bereits für ein hartes Einsteigen gegen Bayerns Josip Stanisic (20.) die erste Gelbe Karte. Dabei hatte der ehemalige Freiburger auch bereits etwas Glück, dass Jablonski in dieser Szene es "nur" bei Gelb beliess.
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