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Eintracht-Keeper patzt gleich doppelt: Münster dreht Kellerduell

Nach neun Spielen in Folge ohne Sieg setzte sich die Mannschaft von Trainer Alexander Ende nach Rückstand noch mit 2:1 (0:0) im Kellerduell bei Eintracht Braunschweig durch.

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Jubel um Batista-Meier: Preußen Münster siegt im Sechs-Punkte-Spiel. © DPA pa

Nach neun Spielen in Folge ohne Sieg setzte sich die Mannschaft von Trainer Alexander Ende nach Rückstand noch mit 2:1 (0:0) im Kellerduell bei Eintracht Braunschweig durch.

Münster sprang auf den 13. Tabellenplatz, Braunschweig rutschte nach nur einem Sieg aus den vergangenen sieben Partien auf Rang 16 ab.

Ausgerechnet der gebürtige Münsteraner Lukas Frenkert erzielte per Kopf die Führung für die Gastgeber (56.). Doch Jorrit Hendrix glich nach Zuspiel von Jano ter Horst mit einem präzisen Schuss ins Eck aus (71.). Wenig später drehte Oliver Batista Meier mit einem direkt verwandelten Freistoss das Spiel komplett (75.). Die Schlussphase musste Münster nach Gelb-Rot für Paul Jaeckel (88.) in Unterzahl überstehen.

"Es gibt nichts Besseres. Wir haben uns das so verdient", sagte Batista Meier bei Sky Sport, "wir haben in den letzten Spielen so viel Pech gehabt."

Es dauerte 20 Minuten, bis das Kellerduell Fahrt aufnahm. Imad Rondic verfehlte mit einer Direktabnahme das Braunschweiger Tor (20.). Auf der Gegenseite scheiterten Erencan Yardimci allein vor Preussen-Keeper Johannes Schenk (24.) und Kevin Ehlers mit einem Kopfball neben das Tor (37.).

Kastrati patzt gleich zwei Mal

Dann jubelte Münster über die vermeintliche Führung. Doch der Slapstick-Treffer von Batista-Meier nach einem kuriosen Missverständnis von Eintracht-Ersatztorhüter Elhan Kastrati und Leon Bell Bell (43.) wurde nach Videobeweis aberkannt, weil der Ball kurz vor dem Schuss ins leere Tor Batista-Meier an den Arm gesprungen war. In der Nachspielzeit wurde eine Kopfball von Braunschweigs Salomon Nkoa von der Linie gekratzt (45.+4).

Nach der Pause traf Frenkert nach einer Kopfballverlängerung von Ehlers aus kurzer Distanz zur Eintracht-Führung. Doch Münster, zuvor die schlechteste Auswärtsmannschaft der Liga, wehrte sich erfolgreich.

SID

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