FCB verpflichtet Omeragic
Der FC Basel schlägt auf dem Transfermarkt nochmals zu und verpflichtet den Schweizer Internationalen Becir Omeragic vom HSC Montpellier. Der vielseitig einsetzbare Innenverteidiger hat einen Vertrag bis Sommer 2029 unterschrieben.
Der Genfer spielte in den Nachwuchsabteilungen des Étoile Carouge FC und des Servette FC, ehe er im Sommer 2018 zum FC Zürich wechselte. Am 4. Mai 2019 bei einer Begegnung mit dem FCB im St. Jakob-Park debütierte Becir Omeragic in der obersten Schweizer Spielklasse. In der Folge bestritt er bis im Sommer 2023 für die Zürcher 103 Partien in der Super League und wechselte dann zum Montpellier HSC.
Auch im Süden Frankreichs entwickelte sich der siebenfache Schweizer Nationalspieler schnell zu einer Stammkraft. In seinen ersten beiden Saisons kam er auf 50 Einsätze in der Ligue 1 und in der aktuellen Saison stand er als Captain beim aktuell Zehnten der Ligue 2 in sämtlichen 22 Partien über die gesamte Spielzeit auf dem Platz. Nun kehrt Becir Omeragic in die Schweiz zurück und unterschreibt beim FCB einen Dreieinhalbjahres-Vertrag.
«Mit Becir Omeragic konnten wir einen starken Schweizer Innenverteidiger verpflichten, der uns sofort helfen kann und trotz anderer Angebote unbedingt zu uns wollte. Becir verfügt über einen grossen Rucksack an Erfahrung in der Super League, hatte bereits sieben Einsätze in der Schweizer Nationalmannschaft und war bei Montpellier Captain in der Ligue 1 und Ligue 2», wird FCB-Sportdirektor Daniel Stucki in der offiziellen Mitteilung zitiert. «Nachdem wir ihn schon im Sommer als Teamstütze verpflichten wollten, sind wir froh, dass der Wechsel nun geklappt hat.»
Becir Omeragic äussert sich wie folgt zu seinem Wechsel: «Ich wollte unbedingt zum FC Basel, weil er ein Top-Klub ist, dessen Anspruch es immer ist, oben mitzuspielen. Ich bin mir bewusst, dass ich in einer herausfordernden Situation zum FCB komme und wir schnellstmöglich wieder gute Resultate brauchen. Aber ich kenne die Schweizer Liga sowie Drucksituationen. Ich bin überzeugt, dass ich meine Erfahrungen einbringen kann und wir als Mannschaft das letzte Saisondrittel positiv gestalten werden.»