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Ferrari dominiert Australien-Auftakt || Audi in den Top-10, Debakel für Alonso

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Leclerc legte in seinem letzten Umlauf in 1:20,267 Minuten die souveräne Bestzeit hin und verdrängte damit Rekordweltmeister Hamilton von der Spitze, dem knapp fünf Zehntelsekunden fehlten.

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Charles Leclerc (Ferrari) in Melbourne. © Imago

Leclerc legte in seinem letzten Umlauf in 1:20,267 Minuten die souveräne Bestzeit hin und verdrängte damit Rekordweltmeister Hamilton von der Spitze, dem knapp fünf Zehntelsekunden fehlten.

Zweite Kraft war Red Bull mit Max Verstappen und Isack Hadjar. McLaren-Pilot Oscar Piastri und auch das Mercedes-Duo George Russell und Kimi Antonelli sortierten sich nur im vorderen Mittelfeld ein - Weltmeister Lando Norris absolvierte aufgrund von Getriebeproblemen nur sieben Runden.

Insgesamt waren die neuen Boliden, in denen die Leistung erstmals fast zur Hälfte aus einem Elektromotor kommt, etwa drei Sekunden langsamer als im ersten Training von Australien vor einem Jahr - nach den Eindrücken der Testfahrten war das so zu erwarten.

ZUM DURCHKLICKEN: Das FP1-Ergebnis in Australien

  1. Das FP1-Ergebnis in Australien.
    Image: Das FP1-Ergebnis in Australien.
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Audi überzeugt zum Auftakt

Besonders eilig hatten es zum Auftakt die Debütanten: Um 12.30 Uhr Ortszeit, 2.30 Uhr in der deutschen Nacht, fuhr Nico Hülkenberg als erster Pilot aus der Garage und absolvierte damit die ersten Kilometer eines Audi-Boliden in der Formel 1. Die Plätze neun und zehn für Gabriel Bortoleto und Hülkenberg waren ein sehr ordentlicher Einstand für das neue Werksteam.

Wenige Augenblicke nach dem Start schien sich das befürchtete Chaos mit den neuen Power Units zu entwickeln. Nach zwei Minuten meldete sich Oscar Piastri, "ich habe keine Leistung mehr", funkte der Australier, konnte aber bald Entwarnung geben. Deutlich konsequenter streikte zeitgleich der Racing Bull von Arvid Lindblad, der Rookie blieb in der Boxenausfahrt stehen und musste zurückgeschoben werden.

Debakel für Aston Martin

In der Folge entwickelte sich aber ein recht gewöhnliches Training, in dem die Teilnehmer sich sichtbar an die optimale Taktik für eine schnelle Runde herantasteten: Entscheidend sei die Frage, an welchen Stellen durch langsamere Fahrt elektrische Energie zurückgewonnen werden kann, um sie anderswo gewinnbringend einzusetzen, das hatte Hamilton schon vor den Trainings gesagt - und fand offenbar eine gute Antwort.

Noch schlimmer als ohnehin erwartet lief der Auftakt für Aston Martin. Das Team hatte am Donnerstag grosse Probleme mit der Power Unit eingeräumt, diese verursache derart starke Vibrationen, dass die Fahrer Nervenschäden in den Händen befürchteten. Diese Gefahr bestand zumindest zum Auftakt nicht. Wegen eines "Verdachts auf Probleme" mit dem Antrieb fuhr Alonso gar nicht erst raus. Stroll absolvierte nur drei Runden. Seine schnellste Zeit lag etwa 30 Sekunden hinter der Spitze.

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