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Guirassy-Wahnsinn! BVB ringt Heidenheim mit viel Mühe nieder

Ein Jahr nach seinem Amtsantritt sah der Trainer ein mühevolles 3:2 (1:1) gegen den abstiegsbedrohten 1. FC Heidenheim, durch das der BVB den Rückstand auf den Rekordmeister auf sechs Punkte verkürzte. Die Münchner hatten am Vortag nur 2:2 beim Hamburger SV gespielt.

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Serhou Guirassy traf erst doppelt und vergab dann vom Punkt. © Imago

Ein Jahr nach seinem Amtsantritt sah der Trainer ein mühevolles 3:2 (1:1) gegen den abstiegsbedrohten 1. FC Heidenheim, durch das der BVB den Rückstand auf den Rekordmeister auf sechs Punkte verkürzte. Die Münchner hatten am Vortag nur 2:2 beim Hamburger SV gespielt.

Wie so oft in der Liga unter Kovac spielte Dortmund zunächst sehr verhalten - doch anders als zuletzt verhalf dieser Spielstil nicht zu Kontrolle. Kurz vor der Pause erzielte zwar Waldemar Anton (44.) das 1:0 für den BVB, doch Julian Niehues (45.+4) glich aus und erzielte dann das 2:1 (48.). Der seit Wochen schwächelnde Guirassy (68., Handelfmeter, 70.) drehte das Spiel dann mit einem Doppelschlag. Seinen Hattrick verpasste der Stürmer per Foulelfmeter (85.).

Muntere Anfangsphase

Kovac, der seit dem 2. Februar 2025 beim BVB ist und das Team vor allem defensiv stabilisiert hat, verfolgte das Spiel meist mit verschränkten Armen in seiner Coachingzone. In den vergangenen Wochen hatte sich der BVB dank stabiler Abwehr oft auf seine individuelle Überlegenheit verlassen können. Spielerisch glänzte Dortmund aber nur selten, und das war auch gegen die verunsicherten Heidenheimer zu sehen.

Es dauerte eine gute Viertelstunde bis zum ersten Höhepunkt, Guirassy (14.) schoss aus spitzem Winkel aufs Tor. Ein grosser Leistungsunterschied war ansonsten kaum zu sehen, im Gegenteil: Heidenheim spielte munter mit, kam durch Rückkehrer Eren Dinkci (26.) zu einer riesigen Gelegenheit.

Niehues kontert Anton

Das Spiel nahm Fahrt auf, Guirassy, dem Kovac jüngst nochmals Mut zugesprochen hatte, traf aus der Drehung die Latte (38.). Dann jubelte der BVB nach einer Ecke: Anton staubte ab, nachdem Diant Ramaj den Ball fallengelassen hatte. Heidenheim beschwerte sich - vor allem weil bei einer ähnlichen Szene auf der Gegenseite zuvor anders entschieden war. Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck hatte einen Treffer von Patrick Mainka (25.) nicht anerkannt, weil der Heidenheimer Kapitän Torhüter Gregor Kobel angerempelt hatte.

Die Gäste schüttelten sich kurz und kamen durch Niehues noch vor der Pause zum 1:1. In der Entstehung war Dortmunds Filippo Mané verletzt zu Boden gestürzt, für den jungen Italiener ging es nicht weiter. Niklas Süle kam für ihn aufs Feld.

BVB nach Rückstand angeknockt

Beim 1:2 sah Süle wie die gesamte Defensive schlecht aus. Einen schnellen Konter schloss Niehues stark ab. Eine Reaktion des BVB blieb zunächst aus, Kovac versuchte es daher mit den frischen Maximilian Beier und Carney Chukwuemeka (58.). Nur Sekunden davor hätte Marvin Pieringer (57.) die nächste Heidenheimer Grosschance vergeben.

Dortmund mühte sich um eine Antwort und nutzte Niklas Dorschs Handspiel im Strafraum eiskalt aus. Nach dem Ausgleich überrollte der BVB die Gäste, vor allem Guirassy wirkte wie gelöst. Der Stürmer holte den zweiten Elfmeter heraus, diesen chippte der Guineer aber in die Südkurve. Der BVB musste weiter zittern. Arijon Ibrahimovic (90.+2) und Mikkel Kaufmann (90.+6) verpassen den Ausgleich jeweils aus kurzer Distanz. Zwischen den Heidenheimer Grosschancen musste Guirassy mit Schmerzen vom Feld.

SID

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