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Hoffenheim zementiert CL-Platz

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Für die Gastgeber sinkt nach der 17. Saison-Niederlage die Hoffnung auf den Klassenerhalt auf ein Minimum.

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Die Hoffenheimer bejubeln einen Treffer von Doppel-Torschütze Alexander Prass (Nr. 22). © Imago

Für die Gastgeber sinkt nach der 17. Saison-Niederlage die Hoffnung auf den Klassenerhalt auf ein Minimum.

Die TSG Hoffenheim hat ihr kleines Formtief vorerst überwunden und sich im Kampf um die Champions League zurückgemeldet.

Ohne den erkrankten Cheftrainer Christian Ilzer gewann die TSG nach nur einem Sieg aus den vergangenen vier Spielen mit 4:2 (2:0) beim abgeschlagenen Tabellenletzten 1. FC Heidenheim und festigte ihren Platz unter den ersten vier der Tabelle.

  • Spielplan und Ergebnisse

Doppelpack von Hoffenheims Prass

Alexander Prass (26., 45.+1) brachte die von Co-Trainer Moritz Volz betreuten Hoffenheimer, die mit 49 Punkten weiter den dritten Tabellenplatz belegen, mit seinem ersten Bundesliga-Doppelpack auf die Siegerstrasse.

Fisnik Asllani (49.) und Tim Lemperle (78.) machten in der zweiten Halbzeit alles klar. Der FCH, für den Luca Kerber (63., 84.) ebenfalls doppelt traf, blieb derweil auch im zwölften Liga-Spiel in Folge ohne Sieg und taumelt weiter ungebremst in Richtung zweite Liga.

Volz vertritt Ilzer an der Seitenlinie

Für Volz, einst unter anderem Profi beim FC Fulham und 1860 München, war die neue Rolle als Chef an der Seitenlinie "ungewohnt", wie er vor der Partie bei Sky zugab. Wieso die Wahl als Ilzer-Vertreter dann auf ihn gefallen sei? "Ich habe die Rolle bekommen, weil alle einstimmig entschieden haben, dass ich das schönste Gesicht fürs Fernsehen habe", scherzte der 43-Jährige.

Es dauerte ein wenig, bis auch die Partie Volz ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Obwohl Heidenheims Trainer Frank Schmidt den Klassenerhalt nach der Niederlage im Kellerduell bei Werder Bremen schon so gut wie abgehakt hatte, liess der FCH die klar favorisierten Gäste zunächst nur selten zur Entfaltung kommen.

Heidenheim gibt nicht auf

Nach einem sehenswerten Doppelpass mit Asllani traf dann allerdings der auffällige Prass per Schlenzer unter die Latte. Zwar liess sich Heidenheim auch in der Folge nicht hängen - Bernardo (30.) musste für die TSG etwa auf der Linie klären -, rund um die Halbzeitpause machte Hoffenheim aber dann doch kurzen Prozess.

Erst war erneut Prass zur Stelle, auch wenn eine Abseitsüberprüfung durch den Videoschiedsrichter den 24-Jährigen minutenlang zappeln liess. Kurz nach Wiederbeginn fiel Asllani dann ein Abpraller vor die Füsse. Kerber gelangen zwischenzeitlich nur die Anschlusstreffer.

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