Aber der unglückliche und erfahrene Top-Torjäger aus Zweitliga-Zeiten hat die Gesetze der Branche bewusst ignoriert und in ganz (!) eigener Sache agiert.
Er selbst könnte das nicht genehmigte Attacke-Interview sogar möglicherweise für einen mannschaftsdienlichen Vorstoss halten. Nicht nur er, sondern viele Fans, aktuelle und ehemalige Mitspieler und manche Journalisten sind der Meinung, dass mehr Spielzeit des Angreifers dem Team-Erfolg zugutekommen könnte.
Die Rechnung dafür erhielte Polzin
All diese Leute sind aber nicht für die Aufstellung zuständig - sondern der Trainer. Und keiner dieser Leute muss die Verantwortung dafür übernehmen, wenn am Saisonende der Abstieg stehen sollte, weil die Balance zwischen Gesamtgefüge und Einzelinteressen nicht optimal austariert war. Die Rechnung dafür erhielte Polzin.
Geschenke gibt es dafür im Profi-Fussball aber nicht
Verdienste aus der Vergangenheit sind wertvoll für die Geschichtsbücher. Geschenke gibt es dafür im Profi-Fussball aber nicht - oder zumindest äusserst selten. Im knallharten sportlichen Existenz-Kampf ist Romantik oft ein Störfaktor und manchmal sogar ein Misserfolgs-Garant.
Mehr zum Autor Sven Toellner
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