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Kehl reagiert erstmals auf HSV-Interesse

Der 45 Jahre alte Sportdirektor von Borussia Dortmund ist einer der Kandidaten beim HSV für den Posten des Sportvorstands, nachdem sich der Bundesliga-Rückkehrer und Stefan Kuntz Ende vergangenen Jahres getrennt hatten.

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BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl kritisiert das Verhalten von Karim Adeyemi. © DPA pa

Der 45 Jahre alte Sportdirektor von Borussia Dortmund ist einer der Kandidaten beim HSV für den Posten des Sportvorstands, nachdem sich der Bundesliga-Rückkehrer und Stefan Kuntz Ende vergangenen Jahres getrennt hatten.

"Also, erstmal generell: Ich glaube, ich muss nicht betonen, was dieser Klub hier für mich bedeutet, ich bin seit über 24 Jahren hier", sagte Kehl bei Sky Sport vor dem BVB-Spiel in Dortmund gegen den FC St. Pauli. "Mein Fokus liegt ausschliesslich auf dieser Transferzeit, auf den Themen, die wir hier zu bearbeiten haben." Daher habe er gar keine anderen Gedanken im Moment, "als mich auf das hier zu konzentrieren".

Kehls Neujahrsvorsatz zum Umgang mit Gerüchten

Kehl war als Profi Anfang 2002 vom SC Freiburg nach Dortmund gewechselt. Im Sommer 2015 beendete er beim BVB seine Karriere. Drei Jahre später stieg er als Leiter des Lizenzbereichs als Funktionär ein, seit Mitte 2022 ist der 31-malige Nationalspieler Sportdirektor der Westfalen.

Er habe im Moment "ehrlich gesagt keine anderen Themen. Und wenn ich noch etwas dazu beisteuern kann: Ich habe mir für dieses Jahr etwas vorgenommen. Gerüchte um meine Person nicht weiter zu kommentieren", sagte Kehl: "Vielleicht versuchen wir, das nicht schon am 17. Januar zu brechen."

Kehl: "Ich glaube, ich habe meine Antwort dazu gegeben"

Auf die Nachfrage, ob ihn der Posten beim HSV reizen würde, entgegnete Kehl: "Ich glaube, ich habe es gerade formuliert. (...) Ich habe hier Spass an dieser Aufgabe und bin mit dem Kopf und mit dem Fokus bei Borussia Dortmund."

Als Reporter Max Zielke abschliessend noch wissen wollte, ob Kehl einen Wechsel jetzt oder im Sommer ausschliessen könne, antworte er nach einer Pause: "Ich glaube, ich habe meine Antwort dazu gegeben." Auch im Interview bei DAZN legte er ein Bekenntnis zum BVB ab und berichtete von seinem Neujahrsvorsatz, was den Umgang mit Gerüchten betrifft.

Sky Sport hatte schon vor dem Bundesliga-Spiel der Dortmunder gegen Werder Bremen berichtet, Kehl wird im Aufsichtsrat des Hamburger SV als Kandidat auf den Posten ganz besonders intensiv diskutiert. Kontakt hat es aber auch noch nicht gegeben. Im vergangenen Jahr war Kehl, der beim BVB einen Vertrag bis zum Sommer 2027 hat, bereits mit dem VfL Wolfsburg in Verbindung gebracht worden.

dpa / Sky Sport

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