WM-Teilnehmer Marokko verliert nur wenige Monate vor dem Turnier in diesem Sommer seinen Erfolgstrainer Walid Regragui.
"Die Mannschaft braucht ein neues Gesicht, neue Energie und eine neue Perspektive mit einem neuen Trainer", begründete Regragui auf einer Pressekonferenz seinen Rücktritt. "Ich denke, die Mannschaft braucht vor der Weltmeisterschaft neuen Schwung, eine neue Vision, um weiter voranzukommen." Sein Abgang hatte sich schon in den vergangenen Wochen angedeutet.
Ein Nachfolger wurde direkt präsentiert: Mohamed Ouahbi wird neuer Coach der Mannschaft um den Ex-Dortmunder Achraf Hakimi. Ouahbi war zuletzt U23-Trainer des Landes. 2025 hatte er die U20 erstmals zum Weltmeistertitel geführt.
Marokko verliert Finale gegen Senegal
Der Verband dankte Regragui für seine Arbeit. Marokko stand beim Afrika-Cup im eigenen Land Anfang des Jahres im Endspiel, unterlag dem Senegal in einem umstrittenen Finale aber 0:1 nach Verlängerung. Danach gab es viel Kritik, auch an Regragui. Bei der WM 2022 hatte er mit dem Team sensationell das Halbfinale erreicht.
dpa
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