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Kritik am Nagelsmann-Vorgehen: "Ich würde es so nicht machen"

Diesmal im Fokus: Der Champions-League-Auftritt des FC Bayern bei Atalanta Bergamo (6:1), die öffentlichen Personalplanungen von Bundestrainer Julian Nagelsmann und die Vertragssituation von Bayern-Boss Max Eberl.

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Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte zuletzt öffentlich sehr detailliert über seine Personalplanungen für die anstehende WM gesprochen. © DPA pa

Diesmal im Fokus: Der Champions-League-Auftritt des FC Bayern bei Atalanta Bergamo (6:1), die öffentlichen Personalplanungen von Bundestrainer Julian Nagelsmann und die Vertragssituation von Bayern-Boss Max Eberl.

Felix Magath ...

... über einen möglichen Kontakt zum VfL Wolfsburg: "Ich habe nach Wolfsburg immer Kontakt, aber zum VfL gab es keinen Kontakt. Nein, die ganze Zeit nicht. Ich glaube nicht, dass der VfL mutig genug ist, um so eine Entscheidung zu treffen. Man will heute immer gerne beim Publikum und überall ankommen. Da ist so eine Personalie natürlich nicht das, was auf der Hand liegt."

... auf die Nachfrage, ob er denn Lust auf die Aufgabe gehabt hätte: "Ich kann nur sagen: Ich habe immer noch Lust, eine Aufgabe zu übernehmen. Insofern bin ich jetzt bei Viktoria Aschaffenburg als Sportvorstand und bin da momentan auch glücklich."

... über seine Zeit beim FC Bayern: "Die schönste Zeit war es für mich nicht beim FC Bayern. Ganz einfach deshalb, weil ich immer jemand war, der Spieler und Mannschaften entwickeln wollte. Beim FC Bayern war es damals schon so - dadurch, dass man finanziell so gut gestellt war -, dass man eher Spieler gekauft hat, die bereits fertig waren. Es war mehr die Aufgabe, eine Mannschaft zu bilden und die Spieler bei Laune zu halten. Das war letztendlich nicht meine Welt. Deswegen habe ich immer gesagt: Ich war auch nicht besonders traurig, dass ich nach zweieinhalb Jahren entlassen wurde."

... über den Torwart-Wechsel von Tottenham-Trainer Igor Tudor nach 17 Minuten: "Nachvollziehbar ist es für mich, und ich finde das auch richtig. Er hat dem Jungen die Chance gegeben und dem jungen Torhüter vertraut. Wobei er ihn überschätzt hat, weil er es nervlich nicht geschafft hat. Ausrutschen oder so etwas ist ja kein klassischer Torwartfehler, sondern eine Frage der Nerven. Und die hat er da gezeigt. Er hat gezeigt, dass er nervlich nicht auf der Höhe ist. Insofern war die Entscheidung, ihn rauszunehmen, für den Torhüter besser. Und ich hätte es wahrscheinlich - wenn ich den Torhüter in diesem Spiel aufgestellt hätte - auch so gemacht."

... auf die Frage, ob er aktuell vom FC Bayern begeistert ist: "Nicht ganz. Ich bin immer jemand, der eher skeptisch als euphorisch ist. Insofern sehe ich ein Problem beim FC Bayern München, weil die Mannschaft in der Meisterschaft einfach zu überlegen ist. Das könnte natürlich - wenn der Widerstand einmal grösser wird - ungewohnt sein für diese Mannschaft. Ob sich dann die Spieler, die jetzt teilweise brillieren, auch durchsetzen können, kann ich nicht vorhersagen. Insofern setze ich da ein Fragezeichen dahinter, ob sie gegen Topmannschaften den Widerstand haben - hoffentlich, können sie den dann überwinden."

... über Max Eberls Vertragssituation beim FC Bayern: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass - wenn sie in dieser Saison das Triple gewinnen - so eine Personalie verändert wird. [...] Nach Uli Hoeness - ich weiss nicht, welcher Manager es beim FC Bayern lange ausgehalten hat. Das ist eine ganz schwierige Nummer. Wenn man solche Vorgänger hat wie Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeness, sind die Ansprüche natürlich top, top, top. Diese grossen ehemaligen Führungsfiguren schweben immer noch irgendwo im Universum. Insofern ist es schwer für jemanden, der jetzt Verantwortung bekommt, diese dann auch auszufüllen."

... über die öffentliche Personalplanung von Bundestrainer Julian Nagelsmann: "Ich würde es so nicht machen. Gerade weil man nie weiss, was in Zukunft passiert. Ich muss eine Vorstellung haben, wie ich spielen will. Aber dennoch bin ich darauf angewiesen, dass auch alles so kommt. Als Trainer muss ich vor allem flexibel sein und mir immer eine Möglichkeit offenhalten. Es passiert so viel. [...] Deswegen halte ich es für schwierig, so früh schon so detailliert zu werden. [...] Du musst ja alle bei Laune halten. Nicht nur den Teil, der für dich die Stammmannschaft bildet, sondern du brauchst die anderen ganz genauso."

Oliver Kahn ...

... darüber, ob es für Arsenal jetzt eine entscheidende Phase in dieser Saison ist: "Ja, absolut. Zumal jetzt in der Premier League immer die Phase ist, in der die Mannschaften traditionell ihre Probleme haben, weil sie einfach keine Pause haben. [...] Die spielen immer durch. Es ist ganz normal, dass es da auch mal schwierigere Phasen gibt. Dazu kommt: Arsenal kann jetzt jeden Tag in der Zeitung lesen, wann sie ihren letzten Titel gewonnen haben. Das erhöht natürlich auch noch den Druck. Ich glaube aber, dass sie gegen Leverkusen weiterkommen werden. Leverkusen hat immer mal phasenweise gezeigt, wozu sie in der Lage sind. Aber sie haben mich nie so überzeugt, dass sie die Stabilität haben, nach London zu fahren und dieses extrem eingespielte Kollektiv schlagen zu können."

... über die Führung beim FC Bayern: "Das Ganze zieht sich jetzt doch schon viele Jahre hin, und gefunden hat man scheinbar immer noch niemanden. Gut, dann warten wir einfach mal ab, was in Zukunft passiert. Die Ansprüche sind halt die höchsten. Und da jemanden zu finden, war noch nie einfach. Deswegen kann man das nur abwarten. [...] Ich kann die Arbeit von Max Eberl intern nicht beurteilen. [...] Aber das, was ich im Moment von aussen sehe: Es ist ein neuer Vorstand im Marketingbereich gekommen, da hat man einen Schritt nach vorne gemacht. Aber ansonsten bewegt sich das Ganze, was die Neuaufstellung betrifft, immer noch im Schneckentempo."

... über Real Madrid: "Ich kann mich noch erinnern: Wir haben die Akademie besucht, als sie das alles neu gebaut haben. Es ist egal, wo du hinkommst - selbst, wenn du auf der Toilette bist - siehst du immer eins, wenn du an die Wand schaust: den Champions-League-Pokal. Egal wo du bist - es ist klar, worum es in diesem Verein geht. Natürlich wollen sie auch Meister werden. Aber das klar ausgegebene Ziel ist: Wir wollen Champions-League-Sieger werden - so oft es geht."

... über die öffentliche Personalplanung von Bundestrainer Julian Nagelsmann: "Du willst als Bundestrainer - oder generell als Trainer - erreichen, dass die Jungs auch durchs Feuer gehen wollen für dich. Das willst du irgendwo erzeugen, das müssen die Spieler spüren auf eine gewisse Art. Und das wird dann schwierig."

Roman Weidenfeller ...

... auf die Frage, ob Michael Olise schon auf dem Niveau von Arjen Robben ist: "Ich glaube schon. Vor allem macht er nicht so viel Theater, ehrlicherweise. Du hörst ihn nicht wirklich. Er macht seinen Job - und den macht er überragend. Er schiesst jetzt auch wieder zwei Tore. Also was willst du noch mehr? Der Königstransfer der Bayern nach Harry Kane."

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