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Lichtsteiner übernimmt in Basel

Andy

Nach der Trennung von Ludovic Magnin steht beim FC Basel der Nachfolger bereits fest: Der langjährige Nati-Captain Stephan Lichtsteiner (42), der den Klub bereits aus seiner Tätigkeit im rotblauen Nachwuchs bestens kennt, unterzeichnet einen Vertrag bis Sommer 2029. Gemeinsam mit Lichtsteiner stösst Pascal Bader (43) als Assistenztrainer zum FCB.

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Stephan Lichtsteiner folgt beim FCB als Cheftrainer auf den entlassenen Ludovic Magnin. © FC Basel 1893/Luca Cavegn

«Das Mindset eines Gewinners» war der Titel des Porträts über Stephan Lichtsteiner im Rotblau-Magazin Ende 2023. Und eben diese Siegermentalität ist es, die Stephan Lichtsteiner in seiner Aktivkarriere auch so weit gebracht hat, schreibt der FCB in seiner Mitteilung. Der gebürtige Adligenswiler gewann als Spieler mit Juventus Turin sieben Mal die italienische Meisterschaft, fünf Mal den Cup und vier Mal den Super Cup. Für die Schweizer Nationalmannschaft absolvierte er über 100 Länderspiele, trug die Captain-Binde und wurde 2015 «Schweizer Fussballer des Jahres». Seine Laufbahn führte Lichtsteiner über den Grasshopper Club Zürich, OSC Lille und Lazio Rom zu Juventus Turin, wo er in 259 Pflichtspielen im Einsatz stand, bevor er nach einer Saison bei Arsenal London seine Karriere 2020 beim FC Augsburg beendete.

Nach dem Ende seiner Spielerkarriere schlug Lichtsteiner den Trainerweg ein und sammelte erste Erfahrungen als Assistenztrainer bei der U16 des SC Kriens sowie bei der Schweizer U18-Nationalmannschaft. Im Februar 2022 stiess Lichtsteiner dann ein erstes Mal zum FC Basel 1893, wo er in zweieinhalb Jahren zunächst als Headcoach der U15, dann der U16 und gleichzeitig als Defensivtrainer aller rotblauen Nachwuchsstufen agierte. Im Sommer 2024 wechselte er in den Erwachsenenfussball, indem er das Cheftraineramt beim FC Wettswil-Bonstetten übernahm und seine Trainerausbildung weiter vorantrieb.

«Wir kennen Stephan bereits aus der Nachwuchsabteilung und ich habe dort schon über zwei Jahre mit ihm direkt zusammengearbeitet. Er bringt ein grosses taktisches Verständnis mit und versteht es seit jeher, seine Teams mitzureissen und als Kollektiv besser zu machen, wird Sportdirektor Daniel Stucki in der offiziellen Mitteilung zitiert: «Uns ist bewusst, dass er in einer anspruchsvollen Phase zu uns stösst, in der in kurzer Zeit richtungsweisende Spiele anstehen. Und dies ohne wirkliche Erfahrung als Cheftrainer auf Profiniveau. Aber unser grosses Ziel ist es, langfristig und nachhaltig zu planen.» Stephan Lichtsteiner kenne Drucksituationen aus seiner Aktivzeit bestens und obwohl er noch kein Team auf höchstem Niveau trainiert habe, traue ihm der FCB diese Aufgabe zu 100 Prozent zu. «Er ist detailversessen und ein Perfektionist mit einem klaren Plan. Hinzu kommt eine riesige Winner-Mentalität, die uns in der aktuellen Situation sofort helfen wird.»

Stephan Lichtsteiner selber sagt: «Ich bin sehr überzeugt vom langfristigen Projekt beim FC Basel und freue mich deshalb, dass ich ab sofort ein Teil davon sein kann. Obwohl der Schritt etwas früher als geplant kommt, war es für mich selbstverständlich, dass ich diese Herausforderung bei diesem tollen Klub jetzt annehmen möchte, da sich die Situation so ergeben hat. Ich bin sicher, dass wir beim FCB gemeinsam einiges erreichen können.»

Begleitet wird Stephan Lichtsteiner vom 43-jährigen Solothurner Pascal Bader. Der Ex-Profi (u.a. FC Luzern, VfR Aalen, FC Vaduz) kommt aus der Nachwuchsabteilung des FC Aarau, wo er aktuell die U16 trainierte und vorher die U17 betreute.

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