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Mit Nikomalismus zum Erfolg: Die Zahlen geben Kovac recht

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Kampfansagen in Richtung FC Bayern liess sich der Trainer nicht entlocken. Obwohl der BVB momentan seine beste Bundesliga-Saison seit sieben Jahren spielt, erntete Kovac für seine Spielweise Kritik. Doch die Statistik spricht klar für ihn und sein Team.

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Niko Kovac leistet erfolgreiche Arbeit beim BVB. © Imago

Kampfansagen in Richtung FC Bayern liess sich der Trainer nicht entlocken. Obwohl der BVB momentan seine beste Bundesliga-Saison seit sieben Jahren spielt, erntete Kovac für seine Spielweise Kritik. Doch die Statistik spricht klar für ihn und sein Team.

Der Rückstand des BVB auf Tabellenführer FC Bayern ist nach den jüngsten Patzern der Münchner auf sechs Punkte geschrumpft.

In drei Wochen kommt es zum Klassiker BVB gegen FCB. Doch Niko Kovac lässt sich keine Kampfansage entlocken.

Kleine Brötchen backen, auf sich selbst schauen. Das ist die Devise des Dortmunder Trainers. Dass seine Mannschaft die Fans nicht mit spektakulärem Offensivfussball begeistert und er für den biederen Spielstil seines Teams kritisiert wird, kann den 54-Jährigen kaltlassen.

Die Statistik spricht klar für Kovac

Denn der BVB spielt momentan seine beste Bundesliga-Saison seit sieben Jahren.

  • 45 Punkte hat die Borussia nach 20 Spielen auf dem Konto, in der Spielzeit 2018/19 waren es vier Zähler mehr (Quelle: Opta).
  • Die Kovac-Elf verlor nur eins der ersten 20 Spiele, das war zuvor nur einmal gelungen, ebenso in der Saison 2018/19. Damals hiess der Trainer Lucien Favre.
  • Nur einmal zuvor hat ein Tabellenzweiter nach 20 Partien so wenige Niederlagen kassiert - Bayer 04 Leverkusen in der vergangenen Saison. Nur die Bayern hatten 2023/24 nach 20 Partien als Zweiter noch mehr Punkte (50) als der BVB aktuell.
  • Seit dem 1:2 in München am 18. Oktober ist der BVB in der Bundesliga unbesiegt (neun Siege, vier Unentschieden). 13 Spiele ohne Niederlage ist die längste aktuelle Serie der Liga.

Die Abwehr steht sicher wie bei Klopp und Hitzfeld

  • Nur 19 Gegentore nach 20 Spielen sind der beste BVB-Wert seit der Double-Saison 2011/12 unter Jürgen Klopp.
  • Zehn Spiele ohne Gegentor bedeuten Ligabestwert und sind eingestellter Vereinsrekord. Das gab es zuletzt in der Saison 1994/95 zu Zeiten von Ottmar Hitzfeld.

Im Angriff ist der BVB äusserst effizient

  • Im Schnitt gibt die Borussia in dieser Spielzeit nur 12,8 Schüsse pro Spiel ab - das ist ihr schwächster Schnitt innerhalb einer Bundesligasaison seit Beginn der Datenerfassung 2004/05 und bedeutet zudem nur den geteilten zehnten Platz in dieser Saison.
  • Pro Spiel kommt die Kovac-Elf auf lediglich 2,75 Grosschancen pro Spiel - das bedeutet Rang fünf ligaweit. Allerdings verwertet der BVB stolze 53 Prozent seiner Grosschancen - alleiniger Ligabestwert!
  • Sechs seiner 13 Siege feierte der BVB mit nur einem Tor Differenz - ligaweit gewann nur der VfB Stuttgart (sieben) öfter mit nur einem Treffer Unterschied.

Am Samstag kann der BVB mit einem Sieg in Wolfsburg (15:30 Uhr live auf Sky Sport) den Rückstand auf Tabellenplatz eins zumindest für eine Nacht auf drei Punkte verkürzen, die Bayern spielen erst am Sonntag gegen die TSG Hoffenheim.

Kovac hält den Ball flach

Er schaue von Platz zwei aus "erst mal nach hinten", um die Qualifikation für die Champions League zu sichern, betonte Kovac am Donnerstag.

"Wenn was übrig bleibt, könnt ihr sicher sein, dass wir alles versuchen werden."

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