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Nach Ausschreitungen: Hertha verschiebt Sondertrikot-Aktion

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Zweitligist Hertha BSC hat den geplanten Release eines Sondertrikots verschoben und damit auf die Ausschreitungen rund um das Auswärtsspiel bei Dynamo Dresden reagiert. Das teilte der Klub mit.

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Hertha verschiebt seine geplante Sondertrikot-Aktion nach den Ausschreitungen in Dresden. © Imago

Zweitligist Hertha BSC hat den geplanten Release eines Sondertrikots verschoben und damit auf die Ausschreitungen rund um das Auswärtsspiel bei Dynamo Dresden reagiert. Das teilte der Klub mit.

Ursprünglich war vorgesehen, dass die Mannschaft beim Heimspiel am Samstag (13.00 Uhr/Sky Sport) gegen den 1. FC Kaiserslautern in dem Sondertrikot aufläuft.

Umso schwerer fällt uns die Entscheidung, den Release dieses Sondertrikots vorerst zu verschieben", erklärte der Verein. Hintergrund seien "die Ereignisse rund um unser Auswärtsspiel am vergangenen Samstag in Dresden. Die dortigen Vorfälle und jede Form von Gewalt verurteilen wir aufs Schärfste. Sie stehen in klarem Widerspruch zu den Werten, für die Hertha BSC als Verein steht."

Partie für rund 20 Minuten unterbrochen

Bei der Zweitliga-Partie am vergangenen Samstag waren zahlreiche vermummte Dynamo-Fans aus dem K-Block auf den Weg zum Gästeblock der Herthaner gewesen. Es kam zu Auseinandersetzungen und Pyrotechnik, dazu wurden Raketen hin- und hergeschossen, ehe die Polizei die Heimfans zurück in den eigenen Block drängte. Das Spiel musste für rund 20 Minuten unterbrochen werden, beide Mannschaften warteten in den Katakomben ab.

Aus diesem Grund halte man es "für das falsche Signal, zum jetzigen Zeitpunkt einen grossen kommunikativen Aufschlag rund um ein Sondertrikot zu machen. Ein solches Trikot ist für uns mehr als ein Produkt. Es steht für Gemeinschaft, Zusammenhalt und Identifikation - innerhalb des Vereins, zwischen Mannschaft und Fans sowie über Generationen hinweg", schrieb der Verein.

Diese Werte liessen sich "nicht glaubwürdig vermitteln, solange die Ereignisse noch aufgearbeitet werden müssen." Deshalb habe man sich "bewusst dafür entschieden, zunächst innezuhalten, bei uns zu bleiben, Verantwortung zu zeigen und den Fokus auf eine sachliche und gründliche Aufarbeitung der Geschehnisse zu legen".

SID

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