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Nach Toppmöller-Aus: Das sind die Baustellen bei Eintracht Frankfurt

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Sky Sport zeigt die grössten Baustellen bei Eintracht Frankfurt.

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Markus Krösche - Sportvorstand Eintracht Frankfurt © DPA pa

Sky Sport zeigt die grössten Baustellen bei Eintracht Frankfurt.

Selten wurde ein entlassener Trainer mit so viel Lob und Dankbarkeit verabschiedet wie Dino Toppmöller. "Dino hat zwei Jahre lang herausragende Arbeit geleistet, zum ersten Mal die Mannschaft über die Liga in die Champions League geführt, die Spieler weiterentwickelt, sich immer in den Dienst des Vereins gestellt – das wird uns immer verbinden", sagte Markus Krösche am Montag.

Am Ende konnten Toppmöller und seine Mannschaft jedoch keine passenden Lösungen mehr für den Abwärtstrend vonEintracht Frankfurtfinden. Auch Krösche selbst nimmt sich dabei mit in die Verantwortung: "Wenn Du einen Trainer entlassen musst, hat jeder seinen Anteil. Spieler, Staff, auch ich. Da müssen Fehler gemacht worden sein von allen Seiten. Ich habe auch einen Anteil daran, dass wir nicht das Maximale herausholen konnten." Das zeigt: Die Probleme der SGE in dieser Saison liegen tiefer.

Defensive:

39 Gegentore in 18 Spielen sind der Negativwert der gesamten Bundesliga. Das hat natürlich mit dem taktischen Verhalten und immer wiederkehrenden individuellen Fehlern der Spieler zu tun, aber auch mit der Zusammensetzung der Defensive. Innenverteidiger Tuta im Sommer ohne Ersatz ziehen zu lassen, hat sich im Nachhinein als klarer Fehler herausgestellt. Der Brasilianer stand in der vergangenen Saison wettbewerbsübergreifend 44 Mal für die Eintracht auf dem Platz.

Seine Erfahrung und Qualität hätte die Eintracht auch in dieser Saison gut gebrauchen können. Die erfahrenen Robin Koch und Arthur Theate befinden sich schon lange im Form-Loch. Eine gute Alternative fehlt im Kader, da bisher weder Nnamdi Collins noch Aurele Amenda in die Fussstapfen des 26-Jährigen treten konnten.

Mittelfeld-Achse:

Die Diskussion um einen zusätzlichen defensiven Mittelfeldspieler im Kader begleitet Eintracht Frankfurt schon seit Jahren. In dieser Saison zeigt sich eindrucksvoll, warum. Bis heute konnte sich keine Achse finden, die für Stabilität in der Zentrale sorgt. Immer wieder probierte Toppmöller verschiedene Pärchen aus – ohne nachhaltigen Erfolg.

Auch damit ist zu erklären, warum Eintracht Frankfurt vor allem in Pressing-Situationen nicht konsequent und gemeinsam verteidigen konnte und sich wiederholt massive Lücken im Defensiv-Verbund aufgetan haben. Ein stabiler Organisator fehlt aktuell.

Verletzungen:

Bis vor wenigen Jahren war Eintracht Frankfurt der Verein mit den wenigsten Muskelverletzungen in der Bundesliga und konnte oft auf einen breiten Kader zurückgreifen. Das hat sich mittlerweile geändert. In dieser Saison begleitet die SGE das Verletzungspech von Spieltag eins an. Can Uzun, Jonny Burkardt, Michy Batshuayi, Younes Ebnoutalib, Rasmus Kristensen, Ellyes Skhiri, Hugo Larsson, Oscar Hojlund und so weiter.

Wiederholt musste Frankfurt aus verschiedenen Gründen auf Leistungsträger verzichten, Toppmöller sein Team immer wieder personell und taktisch umbauen. Natürlich gehören Verletzungen zum Profisport. Eine solche Häufung nur mit Pech zu erklären, wäre aber wohl zu einfach.

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