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Pep-Abgang im Sommer? Hürzeler auf dem City-Radar

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Offenbar ganz und gar nicht auszuschliessen, dass Pep seine Manchester-Mission nach der laufenden Saison beendet. Spannend: Auf der City-watch-Liste für diesen Fall steht laut Sky Sport Informationen auch der Name Fabian Hürzeler – und zwar ziemlich weit oben.

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Fabian Hürzeler steht bei City auf der Liste, sollte Pep Guardiola im Sommer sein Trainer-Amt niederlegen. © Imago

Offenbar ganz und gar nicht auszuschliessen, dass Pep seine Manchester-Mission nach der laufenden Saison beendet. Spannend: Auf der City-watch-Liste für diesen Fall steht laut Sky Sport Informationen auch der Name Fabian Hürzeler – und zwar ziemlich weit oben.

Sky Sport hatte kürzlich enthüllt, dass die Verantwortlichen bei Bayer Leverkusen einen geschärften Blick auf Hürzelers Werdegang werfen. Vorsorge-Massnahmen für den Fall, dass sie beim Deutschen Meister von 2024 früher als erhofft das Vertrauen in die Fähigkeiten von Kasper Hjulmand verlieren sollten.

Mit ihrem Interesse sind die Leverkusener natürlich bei weitem nicht die einzigen, was angesichts der temporeichen Erfolgsgeschichte des gebürtigen Texaners nicht allzu erstaunlich ist. Wer in der Bundesliga oder der Premier League im kommenden Sommer einen Job zu vergeben haben sollte, wird sich mit Hürzeler beschäftigen - auch Manchester City. Und zwar aus guten Gründen.

Könnte Hürzeler Spitzenteams?

Hürzelers Stil ist auf Spitzen-Teams zugeschnitten. Der sogenannte "open play xg" - also wie viele Tore eine Mannschaft mit ihren herausgespielten Chancen erzielt haben müsste, ist ein ganz guter Indikator für die notwendige hochklassige Zielorientierung. Gemeinsam mit ManCity hat Brighton in der laufenden Saison den höchsten "open play xg"-Wert kreiert. Die Skyblues - mit den besseren Individualisten bestückt - schlagen daraus in der Abrechnung deutlich mehr zählbares Kapital.

Hürzelers Team hat als derzeitiger Tabellen-Zehnter zudem ligaweit die zweitmeisten Ballgewinne im letzten Drittel, presst also aussergewöhnlich aggressiv und effektiv. Auch bei den Balleroberungen im Mittelfeld liegt Brighton auf Platz zwei - das funktioniert nur über eine disziplinierte Struktur.

Hürzeler wechselte aus sportlichen Gründen nach Brighton

Kein Zweifel: Hürzeler ist eine heisse Aktie auf dem Spitzentrainer-Markt. Sein Vertrag läuft allerdings noch bis 2027 - von Klauseln ist öffentlich nichts bekannt. Und auch der Trainer selbst hat bislang keine Signale gesandt, die ein Wechsel-Interesse nahelegen würden. Was allerdings dafür spricht, dass er nach zwei Jahren in Brighton ein offenes Ohr für neue Abenteuer haben könnte: Hürzeler ist bekennender Befürworter des klug gesetzten nächsten Schrittes. Es ist ihm nicht leichtgefallen, nach dem ekstatisch bejubelten Aufstieg vor knapp zwei Jahren auf die Bundesliga-Saison mit dem FC St. Pauli zu verzichten - aber die Offerte aus Brighton kam mit dem Emblem "muss man machen".

Nicht in erster Linie aus wirtschaftlichen Gründen, sondern weil der selbstbewusste Fussball-Lehrer sich bereit dazu fühlte, seine Fähigkeiten auf höherem Niveau unter Beweis und zur Verfügung zu stellen. Das Gerücht, Hürzeler habe bei den Vertragsgesprächen mit Klub-Boss Tony Bloom auf Gehalts-Gepoker verzichtet, hält sich hartnäckig.

Hürzeler plant Karriere mit Bedacht & Weitblick

Die Geschwindigkeit ist beachtlich. Genauso wie die Selbstverständlichkeit, mit der Hürzeler sich in die beste Liga der Welt hineingefädelt hat. Mit Brighton & Hove Albion hält er stabil Kurs mit einem Kader, dessen Markwert abermals erheblichen Abstand zu den absoluten Spitzen-Klubs hält - nicht mal zwei Jahre nachdem er den FC St. Pauli in die Bundesliga geführt hat.

Der Mann ist im Höchst-Tempo unterwegs - und im Februar gerade mal 33 Jahre alt geworden. Dass er die Seagulls nach der WM zum dritten Mal in eine Premier-League-Saison führen wird, ist keineswegs ausgeschlossen, erscheint aber derzeit eher unwahrscheinlich. Viel spricht dafür, dass an höherer Stelle Bedarf entstehen könnte. Denkbar, dass es für Hürzeler und dessen Trainer-Team mal wieder an der Zeit ist, den nächsten Schritt zu machen. Wohin er den setzen wird, ist offen - fest steht lediglich, dass er es mit Bedacht und Weitblick tun würde.

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