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Russell schiesst gegen F1-Konkurrenz: "Es ist nicht richtig"

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Russell sagt, es sei "nicht richtig", dass die Konkurrenten versuchen, Mercedes auszubremsen.

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Mercedes-Pilot George Russell führt aktuell die F1-Fahrerwertung an. © Imago

Russell sagt, es sei "nicht richtig", dass die Konkurrenten versuchen, Mercedes auszubremsen.

Der Führende der Fahrerwertung und sein Mercedes-Teamkollege Kimi Antonelli haben in der noch jungen Saison jeweils einen Grand Prix gewonnen. Zwar mischte Ferrari beide Male eine Zeit lang mit, doch später dominierten die Silberpfeile die Rennen.

In der Zwischenzeit haben Videoaufnahmen von Antonellis historischem Sieg beim letzten Rennen in China die anderen Teams im Feld aufhorchen lassen. Sein Frontflügel schien beim Bremsen nicht vollständig zu schliessen. Im Rahmen der neuen Formel-1-Regeln für 2026 öffnen sich der Front- und der Heckflügel auf bestimmten Geraden - offiziell als "Straight Line Mode" bezeichnet -, bevor sie sich wieder schliessen, sobald der Fahrer bremst.

Die technischen Vorschriften der F1 legen fest, dass die Übergangszeit zwischen dem Öffnen und Schliessen von Front- und Heckflügel nicht länger als 0,4 Sekunden dauern darf. Antonellis Frontflügel schien sich in China während der Bremsphase nicht sofort vollständig zu schliessen und überschritt in den Videoaufnahmen ebenjene Marke.

Keine Absicht, sagt Mercedes

Die FIA hat Gespräche mit Mercedes geführt. Der Rennstall um Teamchef Toto Wolff behauptet, dies sei nicht beabsichtigt gewesen und möglicherweise durch äussere Kräfte verursacht worden. "Es war nicht absichtlich - und ich glaube sicher nicht, dass es ein Vorteil ist", sagte Russell, der in der Fahrerwertung vier Punkte vor Antonelli liegt, und fuhr fort:

"Es ist tatsächlich ein Problem, also etwas, das wir zu lösen versuchen. Es ist keine einfache Lösung, aber es bringt definitiv keinen Vorteil, denn wenn wir bremsen, ist der Frontflügel immer noch offen. Kimi hatte [gegen Ende des Rennens, Anm. d. Red.] einen Verbremser. Ich glaube, das hat zum Frontflügel beigetragen, also ist es definitiv nicht absichtlich."

Weniger "Super-Clipping"

Mercedes-Chef Wolff hatte bereits vor "politischen Angriffen" auf das Team gewarnt, nachdem Charles Leclerc und Lewis Hamilton in den beiden Ferraris, die bislang die ärgsten Verfolger von Mercedes sind, sagten, sie hätten eine "grosse Lücke" in Sachen Tempo zu schliessen.

Die FIA hat eine kurzfristige Regeländerung für das Qualifying beim anstehenden Grand Prix von Japan vorgenommen, durch die die zulässige Energieaufladung von 9,0 Megajoule auf 8,0 Megajoule reduziert wird.

Das bedeutet, dass es weniger "Super-Clipping" geben dürfte, bei dem das Auto seine Batterie gegen Ende einer Geraden auflädt und vor einer Kurve abbremst, sodass die Fahrer die Kurven normaler und mit höherer Geschwindigkeit angehen können. Alle fünf Hersteller von F1-Antriebseinheiten - Mercedes, Ferrari, Red Bull-Ford, Audi und Honda - stimmten der Änderung einstimmig mit der FIA zu.

ZUM DURCHKLICKEN: Der F1-Rennkalender 2026

  1. Der Albert Park Circuit in Melbourne/Australien gehört zu den schönsten, aber auch anspruchsvollsten Strecken der Formel 1.
    Image: 1. Rennen: GP von Australien in Melbourne | 6. - 8. März.
  2. Der China-GP findet auch 2023 nicht statt.
    Image: 2. Rennen: GP von China in Shanghai | 13. - 15. März
  3. Die Formel 1 dreht weiter ihre Runden auf dem Suzuka International Racing Course.
    Image: 3. Rennen: GP von Japan in Suzuka | 27. - 29. März
  4. Lewis Hamilton gewinnt den Saisonauftakt in Bahrain.
    Image: 4. Rennen: GP von Bahrain in Sakhir | 10. - 12. April
  5. Der GP von Saudi Arabien in Jeddah
    Image: 5. Rennen: Der GP von Saudi Arabien in Jeddah | 17. - 19. April
  6. Der Miami-GP verläuft um das Hard Rock Stadium.
    Image: 6. Rennen: GP von Miami in Miami Gardens | 1. - 3. Mai
  7. Grosser Preis von Kanada: Montreal, Circuit Gilles-Villeneuve (Laufzeit einschliesslich bis 2029)
    Image: 7. Rennen: GP von Kanada in Montreal | 22. - 24. Mai
  8. Perez auf den Spuren von Vettel, Hamilton fährt vorweg.
    Image: 8. Rennen: GP von Monaco in Monte-Carlo | 5. - 7. Juni
  9. 6. Rennen: GP von Spanien in Barcelona, 22. Mai 2022
    Image: 9. Rennen: GP von Barcelona in Barcelona | 12. - 14. Juni
  10. Am zweiten Wochenende in Folge gastiert die Formel 1 in Spielberg.
    Image: 10. Rennen: GP von Österreich in Spielberg | 26. - 28. Juni
  11. In Silverstone wird es ein Sprintrennen geben.
    Image: 11. Rennen: GP von Grossbritannien in Silverstone | 3. - 5. Juli
  12. Spa
    Image: 12. Rennen: GP von Belgien in Spa-Francorchamps | 17. - 19. Juli
  13. Hungaroring
    Image: 13. Rennen: GP von Ungarn in Budapest | 24. - 26. Juli
  14. Der malerisch in einer Dünenlandschaft gelegene Kurs in Zandvoort.
    Image: 14. Rennen: GP der Niederlande in Zandvoort | 21. - 23. August
  15. Die Strecke mit der grössten Höchstgeschwindigkeit: Autodromo di Monza/Italien – 349 km/h
    Image: 15. Rennen: GP von Italien in Monza | 4. - 6. September
  16. 16. Rennen: GP von Spanien in Madrid | 11. - 13.. September
    Image: 16. Rennen: GP von Spanien in Madrid | 11. - 13.. September
  17. Die Strecke in Baku garantiert mit ihren engen Kurven und langen Geraden ein Motorsport-Spektakel.
    Image: 17. Rennen: GP von Aserbaidschan in Baku | 25. - 27.. September
  18. Auch 2021 wird es kein Nachtrennen in Singapur geben.
    Image: 18. Rennen: GP von Singapur in Singapur | 9. - 11. Oktober
  19. Austin
    Image: 19. GP der USA in Austin | 23. - 25. Oktober
  20. Die Strecke mit der längsten Distanz bis zur ersten Kurve: Autodromo Hermanos Rodriguez in Mexiko-Stadt/Mexiko – 890 Meter
    Image: 20. GP von Mexiko in Mexiko-Stadt | 30. Oktober - 1. November
  21. Die Strecke mit der kürzesten Distanz bis zur ersten Kurve: Autodromo Jose Carlos Pace in Sao Paulo/Brasilien – 190 Meter
    Image: 21. Rennen: GP von Brasilien in Sao Paulo | 6. - 8- November
  22. Die Formel 1 fährt ab der Saison 2023 in Las Vegas.
    Image: 22. Rennen: GP der von Las Vegas in Las Vegas | 19. - 21. November
  23. GP von Katar in Lusail
    Image: 23. Rennen: GP von Katar in Lusail | 27. - 29. November
  24. 266 Tage: So lange dauert die Saison 2023 vom ersten bis zum letzten Rennen. Das erste Rennen findet am 05. März in Bahrain statt. Das Saisonfinale wird am 26. November in Abu Dhabi ausgetragen.
    Image: 24. Rennen: GP von Abu Dhabi in Yas Marina | 4. - 6. Dezember

"Es ist nur ein kleines Detail. Es ändert nichts", sagte Russell. "Man kann weniger Energie aus der Batterie zurückgewinnen, das heisst, man muss etwas klüger damit umgehen. Hoffentlich bedeutet das, dass wir in der Mitte der Geraden etwas langsamer fahren, aber am Ende der Geraden etwas schneller. Es ist eine kleine Anpassung. Ich habe noch keine Daten gesehen, die den Unterschied zu dem zeigen, was ich auf dem Simulator gefahren bin, daher bin ich mir nicht ganz sicher."

F1-Konkurrenz kann aufschliessen

Eine Möglichkeit für die Konkurrenz, zu Mercedes aufzuschliessen, bieten die drei Phasen der Additional Development and Upgrade Opportunities (ADUO) während der Saison.

Teams, die mindestens zwei Prozent hinter dem Hersteller mit dem leistungsstärksten Verbrennungsmotor zurückliegen, erhalten Entwicklungsmöglichkeiten. Die erste ADUO-Phase soll nach dem sechsten Saisonlauf in Monaco im Juni stattfinden, obwohl sich dies nach den Absagen der Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien im April noch ändern kann.

Russell fühlt sich unfair behandelt

Auf die Frage, ob die anderen Rennställe irgendwelche Spielchen treiben würden, sagte Russell:

"So läuft der Sport nun mal, um ehrlich zu sein. Das war schon immer so. Wir haben so hart gearbeitet, um uns in diese Position zu bringen, und das beste Team sollte sich durchsetzen. Wir hatten offensichtlich vier Jahre lang zu kämpfen. In diesen vier Jahren gab es zwei andere Teams, die dominiert und gewonnen haben. Nur weil wir mehr oder weniger wieder an der Spitze stehen, finde ich es nicht ganz richtig, dass jeder versucht, uns auszubremsen, besonders wenn erst zwei Rennen gefahren sind. Es ist eine lange Saison, also wird sich einiges ändern. Wir haben bereits gesehen, dass der Red Bull zu schwer ist, und wie wir in der vergangenen Woche aus der Presse vernommen haben, hat McLaren kein Upgrade für das Auto mitgebracht. Sie fahren immer noch mit ihrem Bahrain-Paket. Wir sollten diese Dinge nicht vergessen. Wir haben im Moment zwar einen Vorteil, aber ich denke, wir sind einfach gut gestartet und haben grossartige Arbeit geleistet. Wir hoffen, dass es so weitergeht."

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