skysport.ch
Sky Sport

Live-Sport ansehen auf

Sky Sport
News Motorsport

Schummelvorwürfe: Wolff wütet - und bereut eine Aussage sofort

B9066B0E-7B3E-4AFC-B71A-2E797DC606C7

Mercedes-Teamchef Toto Wolff hat von den Vorwürfen über angebliche Tricksereien bei seinem Formel-1-Rennstall genug.

media_api_sky_de_7169290699728e76fb43
Toto Wolff wütete in der Pressekonferenz während des 5. Testtages in Bahrain. © DPA pa

Mercedes-Teamchef Toto Wolff hat von den Vorwürfen über angebliche Tricksereien bei seinem Formel-1-Rennstall genug.

"Uns wurde gesagt, dass das Verdichtungsverhältnis illegal sei, was völliger Blödsinn ist, absoluter Blödsinn", empörte sich Wolff am Rande der Testfahrten in Bahrain.

"Und jetzt kommt die nächste Geschichte, unser Kraftstoff sei illegal. Ich weiss nicht, wo das herkommt. Vielleicht gibt es morgen etwas anderes, vielleicht, dass ich in den Epstein-Akten vorkomme", meinte Wolff weiter und bereute unter Gelächter auf der Pressekonferenz sofort die Aussage im Zusammenhang mit dem Fall des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein.

16:1 oder 18:1?

Mercedes soll im Jahr der grossen Regelrevolution angeblich einen Trick gefunden haben, über das sogenannte Verdichtungsverhältnis mehr Leistung aus dem Motor herauszuholen. Im Kern bedeutet das: Je höher die Verdichtung, desto effizienter verläuft die Verbrennung. Wolff sprach zuletzt davon, dass der Leistungsgewinn nicht wesentlich sei. Die Konkurrenz geht aber von einem deutlichen Plus an Power aus.

Das Mercedes-Aggregat soll die Verdichtung im Rennen auf 18:1 erhöhen, aber gleichzeitig die vom Motorsportweltverband FIA vorgegebene Grenze von 16:1 bei einem Test unter normalen Aussentemperaturen einhalten können.

Die Motorenhersteller müssen abstimmen

Die von Mercedes vorab in die Technik eingeweihten Regelhüter haben nun auf Druck der anderen Motorenhersteller den Vorschlag gemacht, dass zur Sommerpause ab dem 1. August ein neues Messverfahren gelten soll. Das Verdichtungsverhältnis soll künftig nicht mehr nur bei normaler Umgebungstemperatur, sondern auch bei einer repräsentativen Betriebstemperatur von 130°C gemessen werden.

Die Motorenhersteller Mercedes, Ferrari, Red Bull Powertrains, Honda und Audi sollen über den Vorschlag abstimmen. Das Ergebnis soll innerhalb der nächsten zehn Tage vorliegen - also rechtzeitig vor dem Auftaktrennen in Melbourne am 8. März. "So wie es jetzt gemacht wird, dass es bei Kälte und Hitze den Vorschriften entsprechen muss, verschafft es niemandem einen Vorteil", meinte Wolff und sprach von einer fairen Lösung.

Bewerte den Artikel
0 Bewertungen
Ihre Stimme wird gezählt.

News-Feed

Lesen Sie auch

Mehr anzeigen

Live-Sport ansehen auf

Sky Sport
Copyright Sky Schweiz SA © 2001-2026. Erstellt von EWM.swiss