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Sky Sport exklusiv || Schade zur WM-Chance & den Rekord-Hattrick

Damit wurde der Offensivmann zum alleinigen deutschen Rekordhalter in der Premier League. Im exklusiven Interview mit Sky Sport nahm der ehemalige Freiburger nun zu zahlreichen Themen rund um die Nationalmannschaft und der besten Liga der Welt Stellung.

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Kevin Schade spielt seit 2024 für Brentford in der Premier Lerague. © Imago

Damit wurde der Offensivmann zum alleinigen deutschen Rekordhalter in der Premier League. Im exklusiven Interview mit Sky Sport nahm der ehemalige Freiburger nun zu zahlreichen Themen rund um die Nationalmannschaft und der besten Liga der Welt Stellung.

Kevin Schade über…

… die Frage, wie realistisch es ist, dass er mit Deutschland zur WM im Sommer 2026 fahren darf:

Wie realistisch? Es ist schon realistisch, dass ich die Chance habe, dabei zu sein. Aber ich mache mir jetzt nicht so viele Gedanken darüber. Ich muss halt Leistungen bringen, das ist klar. Das ist das A und O und das ist der einzige Weg, wie ich das beeinflussen kann und darauf konzentriere ich mich.

… seine bisher beim DFB gesammelten Eindrücke und welche Unterschiede er dort erkannt hat:

Auf jeden Fall die Spieler. Das ist nochmal eine Klasse drüber, würde ich sagen. Und natürlich auch Führungsspieler, wie Jo (Kimmich Anm. d. Red.) oder Serge (Gnabry Anm. d. Red.). Dass du auch von ihnen wieder Sachen lernen kannst oder wie die einfach tagtäglich an Sachen rangehen. Jo (Kimmich Anm. d. Red.), der beim Aufwärmen schon jedes Spiel gewinnen will; der nach so vielen Jahren immer noch so einen Hunger hat, alles zu gewinnen - das ist schon bemerkenswert. Da kann man sich auf jeden Fall etwas abschauen.

"Mir war das jetzt lange nicht so wichtig"

… Joshua Kimmich und wie er die Kapitänsrolle ausübt:

Ja, was heisst typischer Kapitän? Aber er will sich wirklich direkt darum kümmern, dass sich jeder wohlfühlt. Dass es eine Gemeinschaft ist, dass jeder an einem Strang zieht, der passt auf alles auf. Und Sachen, wo du denkst, der hat doch schon genug zu tun. Und dass er trotzdem immer noch an die kleineren Sachen denkt, die aber auch wichtig sind.

... die Aufmerksamkeit, die er bei einem kleineren Verein der Premier League bekommt und ob er mehr verdient hätte:

Am Ende zählt auch, wie du deine Media-Arbeit machst als Spieler oder die Leute im Hintergrund. Mir war das jetzt lange nicht so wichtig; aber ich verstehe schon, dass man sich eher auf die Spieler in Deutschland fixiert, weil sie näher sind, näher an den Fans. Aber ich denke mir, England ist die beste Liga der Welt und dann ist es ja da eigentlich noch schwerer durchzustarten.

… erfahrene Spieler, und ob diese ihm gezeigt haben, wie man sich als Profi richtig verhält:

Ja, klar. Als Jordan Henderson gekommen ist, der hat ja auch über 400 Spiele. Aber auch schon in Freiburg bei Chicco (Nicolas Anm. d. Red.) Höfler und Christian Günter, die ich jetzt nennen kann. Die haben mir das schon so vorgelebt, wie man professionell ist. Als junger Spieler habe ich das aber noch nicht so verstanden oder mir gedacht, ich brauche das nicht so (lacht). Dann macht es aber irgendwann selber bei dir Klick. Und du sagst dir, das muss ich machen, damit du das bekommst. Und dann baust du dir deinen eigenen Kreis im Hintergrund auf, der dir hilft, deine Schwächen auszugleichen. Und wenn du das alles hast, dann bist du im Flow.

… die neue "deutsche" Gemeinschaft in der Premier League mit Florian Wirtz und Nick Woltemade und deren erste Schritte auf der Insel:

Ich habe mich krass riesig gefreut für Nick, der ist auch ein super Typ. Bei Flo dachte ich mir halt: Das ist nur eine Frage der Zeit, bis er ankommt. […] Das ist dann auch so eine stärkere Community. Jetzt mit Nick bin ich auch manchmal im Austausch. Oder wenn ich bei den Ukrainern sehe - wir haben ja auch einen hier - dass die auch einmal im Monat essen gehen, das ist schon cool. Dass man dann seine Leute trotzdem hat, mit denen du dich heimischer fühlen kannst. Ich finde, es ist eine gute Sache.

"Das macht mich sehr stolz"

… seinen zweiten Hattrick und das er mit aktuell 19 Toren nun im illustren Kreis mit Lukas Podolski, Jürgen Klinsmann, Leroy Sane, Ilkay Gündogan u.a. ist:

Das macht mich sehr stolz auf jeden Fall. Als ich meinen ersten Hattrick gemacht habe, wurden mir die Namen gesagt und dann ist das schon krass. Namen, die jeder kennt, von denen jeder schon mal gehört hat. Und jetzt mit zwei Hattricks sogar alleiniger [deutscher] Rekordhalter zu sein, macht mich natürlich sehr stolz.

… das Beeindruckendste an der Premier League:

Mit Abstand das Beeindruckendste ist die Intensität. Ich glaube, das anstrengendste Spiel, das ich je in meinem Leben hatte, war gegen Liverpool. Im vergangenen Jahr, als sie Meister geworden sind. Da lief Konter über Konter über Konter. Die Intensität, viel Kick-and-Rush, gerade auch mit unserer eigenen Spielweise; und wenn du jemanden hast wie Liverpool, die dann auch ähnlich spielen, ist es schon sehr anstrengend.

Das gesamte exklusive Interview, sowie den Besuch unseres Reporters Patrick Berger auf dem Trainingsgelände - samt Darts-Duell und Schade am Klavier - gibt es erstmals am 26.2. um 19:30 Uhr auf SKY Sport Premier League sowie auf Abruf bei WOW und SKY Q.

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