Zusammen mit einer internationalen Initiative widmen sich zwei Klubs der Thematik sexuelle Belästigung.
"Sexuelle Belästigung im Fussballstadion ist kein Randphänomen. Viele - insbesondere weibliche - Fans erleben sie regelmässig", erklärt Judith Otterbach (Leiterin Nachhaltigkeit) von Fortuna Düsseldorf.
Die Nordrhein-Westfalen bauen ebenso wie Zweitliga-Konkurrent Arminia Bielefeld die Sensibilisierung für sexuelle Belästigung in ihren Stadien umfangreich aus. Zusammen mit dem globalen Programm "Stand Up - gegen Belästigung in der Öffentlichkeit" wollen die beiden Klubs den Umgang mit der Thematik verbessern. Die im Jahr 2020 gegründete Initiative hat inzwischen über 2,5 Millionen Menschen zum Erkennen und Eingreifen von sexuellen Übergriffen geschult.
Schulungen & Workshops als aktive Massnahmen
Nun ist das internationale Projekt erstmals im Rahmen des Fussballs angekommen. Gemeinsam werden aktiv Massnahmen in den Vereinen umgesetzt und angeboten. Dazu gehören Schulungen und Workshops für die Mitarbeitenden, bei denen konkrete Handlungsmöglichkeiten mit Hilfe von realitätsnahen Videosequenzen aufgezeigt werden. Des Weiteren wird es digitale und analoge Sensibilisierungskampagnen und ein kostenloses Online-Training für alle Fans geben.
Ziel ist es, das Stadionerlebnis für alle Fans zu verbessern und das Stadion zu einem "Safe Space" zu transformieren.
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