skysport.ch
Sky Sport

Live-Sport ansehen auf

Sky Sport
News Fussball

Trotz aberkanntem Traumtor: TSG siegt & festigt CL-Platz

Die starken Kraichgauer gewannen am 22. Spieltag der Fussball-Bundesliga 3:0 (0:0) gegen den SC Freiburg. Durch den Sieg im badischen Duell hat die TSG in ihrer 600. Erstliga-Partie einen Rekord aufgestellt: Acht Heimsiege in Folge gab es noch nie.

media_api_sky_de_71649456990aa98a2c50
Die TSG Hoffenheim feiert einen Sieg gegen Freiburg und festigt so Champions-League-Platz drei. © DPA pa

Die starken Kraichgauer gewannen am 22. Spieltag der Fussball-Bundesliga 3:0 (0:0) gegen den SC Freiburg. Durch den Sieg im badischen Duell hat die TSG in ihrer 600. Erstliga-Partie einen Rekord aufgestellt: Acht Heimsiege in Folge gab es noch nie.

Fisnik Asllani (46.), Ozan Kabak (51.) und Joker Valentin Gendrey (90.+5) trafen für den Tabellendritten. Damit endete die SC-Serie: Die Freiburger hatten neun Pflichtspiele nacheinander nicht gegen die TSG verloren. Bei den Breisgauern, die am Dienstag den Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokals geschafft hatten, fehlte der gesperrte Julian Schuster. Für den Coach, der auf der Tribüne Platz nehmen musste, übernahm Co-Trainer Lars Vossler. Er sah eine verdiente Niederlage.

Querelen bei der TSG habe keinen Einfluss auf den sportlichen Erfolg

Die Hoffenheimer hatten vor der Niederlage am vergangenen Sonntag bei Bayern München (1:5) fünf Spiele in Folge gewonnen. Einen Tag nach dem Bayern-Spiel war der Machtkampf bei den Kraichgauern vorerst zu Ende gegangen. Geschäftsführer Andreas Schicker darf sich als Sieger der Auseinandersetzung hinter den Kulissen fühlen und bleibt im Amt. Christoph Henssler, bis dahin Interims-Chef beim Mutterverein, erklärte dagegen seinen Rücktritt.

"Die Themen haben Kraft gekostet. Letztendlich haben wir alles gut hinbekommen", sagte Schicker kurz vor dem Anpfiff bei Sky Sport: "Ich hoffe jetzt auf Ruhe. Wir brauchen diese Ruhe, um unsere Ziele zu erreichen."

Kramaric-Traumtor wird vom VAR einkassiert

Die 22.679 Zuschauer sahen in der 5. Minute ein vermeintliches Traumtor von Andrej Kramaric aus rund 35 Metern. Der kroatische TSG-Altstar stand allerdings minimal im Abseits. Trotz des aberkannten Treffers dominierten die Hoffenheimer die Anfangsphase.

Die fast ausschliesslich in der Defensive beschäftigten Freiburger, die auf den gesperrten Johan Manzambi sowie die Langzeitverletzten Philipp Lienhart und Lukas Kübler verzichten mussten, konnten allerdings grosse Torchancen der Hoffenheimer verhindern. Erst in der 29. Minute war es Wouter Burger, der die TSG-Führung auf dem Fuss hatte.

Die Gastgeber, bei denen der verletzte Tim Lemperle und der gesperrte Kevin Akpoguma fehlten, arbeiteten auch danach mit Hochdruck an der Führung. Das SC-Bollwerk hielt aber mit Glück bis zur Pause stand. In der 43. Minute traf Robin Hranac aus kurzer Distanz die Latte.

Asllani bricht den Bann

Nur wenige Sekunden nach Beginn des zweiten Durchgangs brach Asllani per Kopf den Bann. Im Anschluss an das siebte Saisontor des Angreifers erhöhten die Hoffenheimer noch einmal die Schlagzahl. Das zweite Tor schien nur eine Frage der Zeit zu sein. Kabak war nach einer Ecke per Kopf zur Stelle. Beide Tore bereitete Aussenverteidiger Vladimir Coufal vor.

Erst ab Mitte der zweiten Hälfte wurden die Gäste etwas mutiger und sorgten das eine oder andere Mal für Gefahr vor dem Tor von Nationalkeeper Oliver Baumann.

SID

Alle weiteren wichtigen Nachrichten aus der Sportwelt gibt es im News Update nachzulesen.

Bewerte den Artikel
0 Bewertungen
Ihre Stimme wird gezählt.

News-Feed

Lesen Sie auch

Mehr anzeigen

Live-Sport ansehen auf

Sky Sport
Copyright Sky Schweiz SA © 2001-2026. Erstellt von EWM.swiss