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Weltmeister McLaren mit Problemen || Mercedes zeigt sich dominant

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Ein technisches Problem unterbrach McLarens Fahrt am vorletzten Tag des Formel-1-Shakedowns 2026,. Die Konkurrenten Mercedes und Ferrari hingegen zeigten in Barcelona starke Leistungen.

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Der neue McLaren-Bolide (hier mit Lando Norris im Cockpit) hatte am zweiten Testtag des Rennstalls Probleme (Quelle: Instagram/mclarenf1). © Other

Ein technisches Problem unterbrach McLarens Fahrt am vorletzten Tag des Formel-1-Shakedowns 2026,. Die Konkurrenten Mercedes und Ferrari hingegen zeigten in Barcelona starke Leistungen.

Nachdem am Mittwoch der amtierende Weltmeister Lando Norris zum ersten Mal in dieser Woche mit dem MCL40 an den Start gegangen war, war am Donnerstag Oscar Piastri an der Reihe. Doch der Nachmittag des Australiers wurde durch ein Problem mit dem Kraftstoffsystem verkürzt. McLaren kam insgesamt nur 48 Runden - mehr als 100 weniger als Mercedes und Ferrari.

"Leider gab es heute ein paar Probleme. Wir hatten ein Problem mit dem Kraftstoffsystem, wodurch unser Tag etwas verkürzt wurde, aber ich weiss, dass das Team wirklich hart daran arbeitet, das Problem zu beheben, damit wir morgen so viele Runden wie möglich fahren können", reagierte Piastri relativ entspannt auf den doch eher holprigen McLaren-Tag.

Silberpfeile mit beeindruckender Dominanz

Nach äusserst produktiven Einsätzen am Montag und Mittwoch nutzte Mercedes den letzten seiner drei Tage, an denen das Team bei der fünftägigen Veranstaltung fahren durfte, um auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya erneut eine beeindruckende Anzahl an Runden zu absolvieren. Von vielen Insidern im Fahrerlager als Favorit für den Start in die neue Regel-Ära an der Spitze der Startaufstellung gehandelt, setzte Mercedes seinen äusserst reibungslosen Shakedown fort. Kimi Antonelli und anschliessend George Russell kamen insgesamt 167 Runden.

Antonelli hatte am Vormittag die schnellste Zeit des Events gefahren, doch Russell übertraf diese am Nachmittag mit einer Zeit von 1:16,445 und lag damit mehr als eine halbe Sekunde vor seinem Teamkollegen und fast zwei Sekunden vor allen anderen Fahrzeugen. Es ist zwar noch zu früh, um zu viel in die Zeiten hineinzuinterpretieren, doch die Leistung der Silberpfeile an allen Tagen in Barcelona war schon äusserst beeindruckend.

Hamilton mit Lob für soliden Ferrari

Nachdem Ferrari am Dienstag grösstenteils bei nasser Fahrbahn debütiert hatte, legte das Team am Donnerstag mit Lewis Hamilton und Charles Leclerc einen starken Tag hin und absolvierte insgesamt 174 Runden. Hamilton sagte nach seinem morgendlichen Lauf, dass Ferrari "besser" als bei den letztjährigen Tests sei und dass die 85 Runden, die er am Donnerstag geschafft habe, eine "erstaunliche" Leistung sei.

Leclerc lag in der Zeitentabelle hinter dem Mercedes-Duo auf dem dritten Platz. Zu den drei Titelanwärtern gesellten sich Cadillac und Racing Bulls auf der Strecke, wobei Letzteres neben Mercedes das einzige Team war, das seine zugeteilte Fahrzeit vor dem letzten Tag der Veranstaltung am Freitag bereits vollständig ausgeschöpft hatte.

Holpriger Start für neuen Aston Martin

Nachdem Aston Martin am Montag erklärt hatte, dass man die ersten drei Tage verpassen würde und sich zum Ziel gesetzt hatte, am Donnerstag auf die Strecke zu kommen, erreichte das Team sein Ziel gerade noch, als der AMR26 eine Stunde vor Tagesende aus der Garage rollte.

Doch lange rollte der Bolide nicht, denn der AMR26 blieb in den letzten Minuten auf der Strecke stehen und sorgte für die einzige rote Flagge des Tages. Es herrscht somit grosse Spannung rund um das erste Auto des Teams, das unter dem starken Einfluss von Teamchef Adrian Newey entwickelt wurde. Dessen legendäre Konstruktionsfähigkeiten hatten Red Bull zu Beginn der letzten Regelperiode zur Dominanz verholfen.

Warten auf Verstappen und Red Bull

Da Williams die gesamte Veranstaltung verpassen wird, weil das Team sein Auto nicht fertigstellen konnte, haben sieben Teams zwei Testtage absolviert und werden voraussichtlich am Freitag ihr übriges Pensum voll ausschöpfen. Max Verstappen gehört zu den Fahrern, die voraussichtlich am Freitag fahren werden - nachdem Red Bull in den letzten beiden Tagen nicht antreten konnte, weil Isack Hadjar am Dienstag bei nassen Bedingungen mit dem RB22 crashte.

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