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0,068 Sekunden für einen dicken Ego-Boost

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2024 und 2025 hatte Russell jeweils in Pole für das Rennen auf der Ile Notre-Dame geholt.

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George Russell (Mercedes) freut sich über seine Sprint-Pole in Kanada. © Imago

2024 und 2025 hatte Russell jeweils in Pole für das Rennen auf der Ile Notre-Dame geholt.

George Russell kann endlich wieder lächeln!

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Nach dem Sprint-Qualifying in Kanada wirkte der Brite einfach nur erleichtert. Lediglich 0,068 Sekunden trennten die beiden Mercedes-Piloten am Ende - aber letztendlich zugunsten von Russell. Der Routinier war als Topfavorit auf den WM-Titel in die Saison gegangen, hatte aber zuletzt gleich drei bittere Pleiten in Serie gegen Kimi Antonelli einstecken müssen. Nun schlug er erst einmal zurück.

Wichtiges Russell-Statement

Ein kleines Erfolgserlebnis am Freitag mit grossen Auswirkungen auf Russells Gemütslage. "Es war schwer zuletzt nach Miami. Aber ich hatte nie Selbstzweifel", betonte Russell im Interview nach dem Sprint-Qualifying. Dabei gab er allerdings auch zu: "Es fühlt sich grossartig an. Ich bin froh, wieder auf P1 zu stehen. Es ist schon eine Weile her, dass ich ganz vorne war."

20 Punkte liegt Russell nach den ersten vier Rennwochenenden der Saison in der Fahrer-WM hinter Antonelli. Der Italiener gewann die letzten drei Rennen und fährt aktuell mit grosser Leichtigkeit. Doch auf einer seiner Lieblingsstrecken möchte Russell das Ruder wieder herumreissen. "Kanada ist es eine Highspeedstrecke und das Auto fühlt sich wie ein echtes Formel-1-Auto auf dieser Strecke an", meinte der sechsmalige GP-Sieger.

GEORGE RUSSELL 🇬🇧

  • Name: George William Russell
  • Geburtstag: 15. Februar 1998 (King's Lynn, England)
  • Team: Mercedes-AMG Petronas Formula One Team
  • Erstes F1-Rennen: GP von Australien (2019, 16.)
  • Erster F1-Sieg: GP von Brasilien (2022)
  • Titel: -
  • Vorherige Teams: Williams

"Es ist zwar nur das Aufwärmrennen, aber es ist trotzdem gut zu sehen, dass das Tempo stimmt - auch für Georges Selbstvertrauen. Aber ich habe nie an ihm gezweifelt, wir haben nie an ihm gezweifelt. Miami war eine schlechte Strecke für George", sagte Mercedes-Teamchef Toto Wolff am Mikrofon von Sky Sport UK.

Red Bull zu weit weg von Mercedes

Nach den Eindrücken vom Freitag sind vor allem die beiden McLaren sowie Lewis Hamilton die ersten Herausforderer von Mercedes in Montreal. Der Ferrari-Superstar verpasste eine bessere Platzierung als P5 durch einen Fehler auf seiner finalen Runde. Max Verstappen und Red Bull waren im Sprint-Qualifying nur die viertbeste Kraft und hinken den eigenen Ansprüchen hinterher.

"Ein lief ein klein wenig enttäuschend, da möchte ich nicht lügen. Wir waren den ganzen Tag über etwas hintendran. Wir müssen Max ein konstanteres Paket hinstellen. Manche Runden waren gut, manche nicht. Wir haben keine konstante Balance im Auto und müssen verstehen, warum das so ist. Wir stehen am Anfang eines langen Wochenendes und müssen hart haben", erklärte Red Bulls Teamchef Laurent Mekies bei Sky Sport.

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