Alle vier Schweizer souverän für die Halbfinals qualifiziert
Bei der Olympia-Premiere des Skitourenrennens erreichen alle vier Schweizer Athleten die Halbfinals. Caroline Ulrich, Marianne Fatton, Jon Kistler und Arno Lietha überzeugen in den Sprint-Vorläufen.
In der ersten Wettkampfphase wurde die Zahl der Teilnehmenden pro Geschlecht von 18 auf 12 reduziert. Ulrich, Fatton, Kistler und Lietha klassierten sich in ihren Heats jeweils in den Top 3 und ersparten sich damit das Zittern um die Qualifikation über die Zeit. In den Halbfinals kommt es noch nicht zu einem direkten Schweizer-Duell.
Im Sprintformat der Skitourenrennen dauert ein Wettkampf gut drei Minuten. Die Strecke, die pro Heat jeweils sechs Athletinnen und Athleten in Angriff nehmen, ist in drei Abschnitte unterteilt: Zunächst laufen die Sportlerinnen und Sportler auf ihren Skis los. In der ersten Wechselzone binden sie diese auf den Rücken und steigen zu Fuss eine Treppe hinauf. In der zweiten Wechselzone werden die Skis wieder montiert und die Felle abgezogen, bevor es in der Abfahrt Richtung Ziel geht.
Ein Einzelrennen (Individual), das in dieser Sportart als Königsdisziplin gilt, dauert dagegen meist über eineinhalb Stunden. Diese Disziplin hat es jedoch nicht ins olympische Programm geschafft. Auch weil der Sprint gemäss Einschätzung des Internationalen Olympischen Komitees fernsehtauglicher ist.
Bei den Winterspielen 2026 ist das Skitourenrennen als Zusatzsportart eingestuft. Ob es auch vier Jahre später in den französischen Alpen im Programm stehen wird, entscheidet sich nach den Eindrücken von Bormio.