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Ambris Befreiungsschlag verschärft Zugs Krise

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Ambri Piotta hat das Siegen nicht verlernt. Die Leventiner gewinnen in der National League zum ersten Mal seit dem 4. Dezember wieder. Das sind die Fakten der sechs Spiele vom Dienstag.

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Die Spieler von Ambri-Piotta, vorne Zaccheo Dotti, lassen sich nach dem Heimsieg gegen Zug von den eigenen Fans feiern © KEYSTONE/Andrea Branca

Ambri-Piotta hat seine Ambitionen auf die Top 10 und damit die Teilnahme am Play-In um die Playoffs noch nicht begraben. Mit einem 4:0-Heimsieg gegen Zug gewannen die Tessiner erstmals seit mehr als einem Monat - und sechs Niederlagen in Folge - wieder einmal. In einer lange von Vorsicht geprägten Partie fiel die Vorentscheidung Mitte des Schlussdrittels mit einem Doppelschlag. Innerhalb von 138 Sekunden erhöhten Dominic Zwerger und Manix Landry von 1:0 auf 3:0. Zur Führung hatte Michael Joly Zugs Goalie Leonardo Genoni in der 34. Minute mit einem Penalty bezwungen, das 4:0 war ein "technisches Goal" ins leere Gehäuse.

Einen völlig verpatzten Start ins neue Jahr muss hingegen der EVZ konstatieren. Im dritten Spiel resultierte die dritte Niederlage. Eklatant ist dabei die Abschlussschwäche: Gegen Lausanne, Kloten und nun Ambri gelang nur ein Goal, die Biancoblu blieben sogar erstmals in dieser Saison ohne Gegentor.

Schon oft bekundeten die ZSC Lions mit Ajoie, dem Dauer-Schlusslicht der Liga, Mühe. Nicht diesmal. Der Schweizer Meister dominierte beim Gastspiel im Jura das Startdrittel nach Belieben und legte durch Tore von Malgin (im Powerplay), Balcers, Baechler und Lehtonen bis zur ersten Pause 4:0 vor. Im Verwaltungsmodus stellten die Zürcher mit einem 5:3-Erfolg letztlich ihren erst zweiten Auswärtssieg seit Mitte November sicher.

Biel sah im Heimspiel gegen Davos lange wie der sichere Sieger aus. Die Seeländer führten nach einem Doppelschlag der Schweden Sylvegard (48.) und Andersson (52.) im Schlussdrittel mit 3:1. Der HCD kam jedoch zurück und glich die Partie dank eines Powerplaytors von Lemieux und des Treffers von Zadina drei Sekunden vor der Schlusssirene noch aus. Nach einer torlosen Verlängerung fiel die Entscheidung im Penaltyschiessen. Dort legten die Bündner durch Ryfors und Zadina zunächst 2:0 vor. Weil in der Folge kein Davoser mehr traf und auf Bieler Seite Sylvegard, Rajala und Hofer reüssierten, ging der Zusatzpunkt an die Gastgeber.

Beim dritten Aufeinandertreffen in dieser Saison ging der SC Bern gegen Kloten erstmals als Sieger hervor. Grossen Anteil am 3:2-Erfolg gegen den Tabellennachbarn hatte der schwedische Goalie Adam Reideborn mit 32 Paraden. In der Offensive zeigten sich die Berner im Gegensatz zur 0:3-Heimniederlage vom Samstag gegen Servette effizient. Im Mitteldrittel lautete das Schussverhältnis 21:5 zugunsten von Kloten, dennoch musste sich Ludovic Waeber im Tor der Gastgeber zweimal geschlagen geben. Mats Alge und Häman Aktell erzielten für den defensiv gefestigten SCB die vorentscheidenden Treffer zum 2:0 und 3:0.

Die Verletztenliste der Rapperswil-Jona Lakers ist nach den jüngsten Ausfällen der Ausländer Jacob Larsson und Tanner Fritz auf zehn Spieler angewachsen. Trotzdem waren die St. Galler auf gutem Weg, die weite Reise nach Genf nicht vergebens anzutreten. Zangger brachte die Gäste in der 42. Minute 1:0 in Führung. Servette reagierte jedoch mit dem Selbstvertrauen aus zuletzt drei Siegen in Serie und gewann die Partie dank der Treffer von Manninen, Praplan und Vesey (ins leere Tor) noch 3:1.

Fribourg-Gottéron feierte gegen die SCL Tigers einen spektakulären Sieg, erst den zweiten aus den letzten acht Direktbegegnungen. In einer turbulenten Partie ging Langnau früh in Führung, ehe der 19-jährige Yannik Boppart in seinem ersten Profi-Spiel ausglich. Im Schlussdrittel kippte die Partie mehrfach. Zunächst brachte Julien Sprunger Gottéron 2:1 in Führung, ehe die Tigers mit einem Doppelschlag innert 93 Sekunden auf 3:2 stellten. Attilio Biasca glich in der 58. Minute zum 3:3 aus. Im Penaltyschiessen setzte sich schliesslich Fribourg-Gottéron durch. Boppart krönte sein National-League-Debüt, in dem er als erster Schütze anlief und traf. Nach ihm reüssierte keiner mehr.

Ambri-Piotta - Zug 4:0 (0:0, 1:0, 3:0)

6185 Zuschauer. - SR Tscherrig/Ströbel, Schlegel/Bachelut. - Tore: 34. Joly 1:0 (Penalty). 48. Zwerger 2:0. 50. Manix Landry (DiDomenico, Heed) 3:0. 60. (59:54) Formenton 4:0 (ins leere Tor). - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 5mal 2 Minuten gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: DiDomenico; Kubalik.

Ambri-Piotta: Philip Wüthrich; Virtanen, Zaccheo Dotti; Heed, Zgraggen; Dario Wüthrich, Bachmann; Isacco Dotti; Joly, De Luca, Formenton; DiDomenico, Tierney, Manix Landry; Bürgler, Heim, Zwerger; Grassi, Kostner, Müller; Lukas Landry.

Zug: Genoni; Sklenicka, Riva; Schlumpf, Tobias Geisser; Stadler, Guerra; Moret; Tatar, Kovar, Kubalik; Vozenilek, Wingerli, Hofmann; Wey, Senteler, Herzog; Lindemann, Leuenberger, Eggenberger; Antenen.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Pestoni (verletzt) und Cajkovsky (überzähliger Ausländer), Zug ohne Balestra, Bengtsson, Diaz, Künzle und Martschini (alle verletzt). Zug von 58:06 bis 59:54 ohne Torhüter.

Ajoie - ZSC Lions 3:5 (0:4, 2:0, 1:1)

3551 Zuschauer. - SR Stricker/Hungerbühler, Altmann/Gurtner. - Tore: 3. Malgin (Andrighetto, Lehtonen/Powerplaytor) 0:1. 11. Balcers (Grant, Kukan) 0:2. 16. Baechler 0:3. 19. Lehtonen (Rohrer, Andrighetto) 0:4. 24. Devos (Fey, Cormier) 1:4. 32. Thiry (Romanenghi, Fey) 2:4. 51. Nättinen (Berthoud, Pedretti) 3:4. 55. Andrighetto (Lehtonen/Powerplaytor) 3:5. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ajoie, 1mal 2 Minuten gegen ZSC Lions. - PostFinance-Topskorer: Honka; Malgin.

Ajoie: Ciaccio; Fey, Honka; Christe, Friman; Fischer, Berthoud; Thiry; Sopa, Devos, Nättinen; Hazen, Wick, Mottet; Pedretti, Romanenghi, Bozon; Cormier, Cavalleri, Veckaktins; Schmutz.

ZSC Lions: Hrubec; Kukan, Geering; Lehtonen, Marti; Weber, Schwendeler; Oejdemark; Rohrer, Malgin, Andrighetto; Frödén, Grant, Balcers; Aberg, Baechler, Riedi; Baltisberger, Sigrist, Gruber; Segafredo.

Bemerkungen: Ajoie ohne Bellemare, Conz, Garessus, Gauthier, Keller, Patenaude, Robin, Turkulainen (alle verletzt) und Pilet (gesperrt), ZSC Lions ohne Bader, Hollenstein und Trutmann (alle verletzt). Ajoie von 58:20 bis 59:09 ohne Torhüter.

Biel - Davos 4:3 (0:1, 1:0, 2:2, 0:0) n.P.

5844 Zuschauer. - SR Gerber/Arpagaus, Huguet/Humair. - Tore: 5. Asplund (Calle Andersson, Stransky) 0:1. 26. Hofer (Powerplaytor) 1:1. 48. Sylvegard (Stampfli, Dionicio) 2:1. 52. (51:30) Lias Andersson (Blessing, Cajka) 3:1. 53. (52:45) Lemieux (Zadina, Fora/Powerplaytor) 3:2. 60. (59:57) Zadina (Frick, Corvi) 3:3 (ohne Torhüter). - Penaltyschiessen: Ryfors 0:1, Sever -; Corvi -, Andersson -; Zadina 0:2, Sylvegard 1:2; Stransky -, Rajala 2:2; Asplund -, Hofer 3:2. - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Biel, 7mal 2 Minuten gegen Davos. - PostFinance-Topskorer: Hofer; Stransky.

Biel: Janett; Hultström, Blessing; Burren, Zryd; Dionicio, Stampfli; Bichsel; Sylvegard, Lias Andersson, Cajka; Hofer, Haas, Kneubuehler; Huuhtanen, Neuenschwander, Rajala; Sablatnig, Christen, Sever; Braillard.

Davos: Aeschlimann; Frick, Dahlbeck; Fora, Gross; Calle Andersson, Jung; Guebey, Minder; Stransky, Asplund, Knak; Kessler, Corvi, Egli; Lemieux, Ryfors, Zadina; Frehner, Aebli, Barandun.

Bemerkungen: Biel ohne Nicolas Müller (verletzt) und Sallinen (krank), Davos ohne Gredig, Nussbaumer, Parrée und Tambellini (alle krank). Davos von 59:25 bis 59:57 ohne Torhüter.

Kloten - Bern 2:3 (0:1, 1:2, 1:0)

4218 Zuschauer. - SR Kaukokari (FIN)/Ruprecht, Bürgy/Allenspach. - Tore: 15. Ejdsell (Aaltonen, Marchon) 0:1. 29. Alge 0:2. 39. (38:46) Häman Aktell (Merelä, Ritzmann) 0:3. 40. (39:07) Sidler (Gignac, Ramel) 1:3. 46. Lindroth (Morley/Powerplaytor) 2:3. - Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Kloten, 2mal 2 Minuten gegen Bern. - PostFinance-Topskorer: Leino; Merelä.

Kloten: Waeber; Profico, Lindroth; Delémont, Wolf; Sidler, Steiner; Kellenberger; Simic, Leino, Puhakka; Meyer, Gignac, Ramel; Derungs, Morley, Smirnovs; Weibel, Diem, Schäppi; Schreiber.

Bern: Reideborn; Loeffel, Lindholm; Untersander, Kreis; Füllemann, Häman Aktell; Rhyn; Marchon, Aaltonen, Ejdsell; Merelä, Müller, Lehmann; Vermin, Graf, Scherwey; Schild, Ritzmann, Alge; Schenk.

Bemerkungen: Kloten ohne Hausheer, Klok und Simon Meier (alle verletzt), Bern ohne Baumgartner, Bemström, Simon Moser (alle verletzt), Levin Moser (krank) und Iakovenko (überzähliger Ausländer). Kloten ab 57:57 ohne Torhüter.

Fribourg-Gottéron - SCL Tigers 4:3 (0:1, 1:0, 2:2, 0:0) n.P.

9372 Zuschauer. - SR Piechaczek (GER)/Staudenmann, Obwegeser/Duc. - Tore: 4. Riikola (Petersson, Flavio Schmutz/bei 5 gegen 3) 0:1. 28. Boppart (Glauser, Nicolet) 1:1. 42. Sprunger 2:1. 53. (52:03) Baltisberger (Erni) 2:2. 54. (53:36) Petersson (Felcman, Riikola) 2:3. 58. Biasca (Glauser, Wallmark) 3:3 (ohne Torhüter). - Penaltyschiessen: Boppart 1:0, Rohrbach -; Schmid -, Petersson -; Wallmark -, Riikola -; Bertschy -, Mäenalanen -; Biasca -, Schmutz -. - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron, 3mal 2 Minuten gegen SCL Tigers. - PostFinance-Topskorer: Schmid; Petersson.

Fribourg-Gottéron: Berra; Glauser, Streule; Rathgeb, Kapla; Jecker, Seiler; Johnson; Bertschy, Schmid, Biasca; De la Rose, Wallmark, Rau; Sprunger, Walser, Marchon; Nicolet, Dorthe, Rod; Boppart.

SCL Tigers: Boltshauser; Meier, Riikola; Kinnunen, Mathys; Erni, Baltisberger; Paschoud; Rohrbach, Flavio Schmutz, Allenspach; Petersson, Felcman, Mäenalanen; Julian Schmutz, Fahrni, Bachofner; Petrini, Salzgeber, Lapinskis; Pesonen.

Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Galley, Gerber, Nemeth (alle krank), Borgström, Etter und Sörensen (alle verletzt), SCL Tigers ohne Björninen (verletzt). Fribourg-Gottéron von 57:30 bis 57:37 ohne Torhüter.

Genève-Servette - Rapperswil-Jona Lakers 3:1 (0:0, 0:0, 3:1)

5513 Zuschauer. - SR Stolc (SVK)/Dipietro, Steenstra (CAN)/Francey. - Tore: 42. Zangger (Wetter, Maillet/Powerplaytor) 0:1. 47. Manninen 1:1. 52. Praplan (Akeson, Le Coultre) 2:1. 60. (59:39) Vesey (Rutta/Unterzahltor!) 3:1 (ins leere Tor). - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 3mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers. - PostFinance-Topskorer: Puljujärvi; Strömwall.

Genève-Servette: Charlin; Saarijärvi, Chanton; Rutta, Berni; Karrer, Le Coultre; Sutter; Puljujärvi, Manninen, Granlund; Bozon, Pouliot, Vesey; Praplan, Jooris, Ignatavicius; Miranda, Verboon, Rod; Akeson.

Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Honka, Capaul; Bisig, Maier; Henauer, Jelovac; Flütsch; Wetter, Dünner, Lammer; Zangger, Rask, Strömwall; Moy, Maillet, Hofer; Graf, Hornecker.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Brassard, Hischier, Richard (alle verletzt) und Schneller (krank), Rapperswil-Jona Lakers ohne Albrecht, Dufner, Embacher, Fritz, Kellenberger, Larsson, Pilut, Jensen, Quinn und Taibel (alle verletzt). Rapperswil-Jona Lakers von 58:05 bis 59:24 und 59:28 bis 59:39 ohne Torhüter.

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