Luis Diaz konnte gegen Arsenal nur rund 20 Minuten mitwirken. Bereits vor dem Champions-League-Spiel hatte Vincent Kompany erklärt, dass der Kolumbianer nicht vollständig fit sei. Nach dem Spiel gab er aber selbst leichte Entwarnung.
Der FC Bayern München hat womöglich einen Ausfall von Luis Diaz zu befürchten. Beim 2:2 (1:1) in der Champions League gegen den FC Arsenal hatte Bayern-Coach Vincent Kompany den Flügelspieler nach 68 Minuten für Ismael Saibari eingewechselt - in der 90. Minute musste Diaz das Feld bereits wieder verlassen.
Der 29-Jährige setzte sich mit finsterer Miene auf den Rasen und deutete dadurch an, dass es für ihn aufgrund von muskulären Problemen nicht mehr weitergehen konnte.
Beim Verlassen der Allianz Arena gab Diaz nach Mitternacht exklusiv gegenüber Sky Sport leichte Entwarnung: "Es ist nichts Schlimmes." Der Kolumbianer hofft, nur ein paar Tage pausieren zu müssen.
Kompany macht sich "bisschen Sorgen"
Auf die Frage, ob es sich um eine schwerwiegendere Verletzung handele, sagte Trainer Kompany noch direkt nach Abpfiff bei DAZN: "Die Kommunikation war nicht so, dass wir lange gesprochen haben. Ich hoffe nicht, dass es schlimm ist. Aber wenn es das zweite Mal passiert, macht man sich immer bisschen Sorgen."
Noch vor der Partie hatte Kompany betont, dass Diaz als Einwechselspieler ein Faktor sein könne. "Er hat nicht hundertprozentig trainiert, aber heute früh gesagt 'Coach, ich will dabei sein und möchte gerne spielen'. Das ist für uns eine gute Sache, dass er dabei sein kann auf der Bank. Er kann eine Rolle spielen und wird wahrscheinlich eine Rolle spielen, wenn er sich gut fühlt beim Aufwärmen", erklärte der Chefcoach des FCB bei DAZN.
Nun stellt sich aufseiten der Münchner die Frage, ob das Risiko möglicherweise zu hoch war. Mit einem längeren Ausfall Diaz' würde der deutsche Rekordmeister das Remis gegen die Londoner teuer bezahlen.
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