Auch Rebeka Masarova scheitert in der 1. Runde
Rebeka Masarova scheitert beim WTA-1000-Turnier in Miami als dritte Schweizerin in der 1. Runde. Sie verliert gegen die Amerikanerin Caty McNally 2:6, 5:7.
Im ersten Vergleich mit McNally, die als Nummer 72 in der Weltrangliste 41 Plätze vor ihr liegt, durfte Qualifikantin Masarova nach dem klar verlorenen ersten Satz im zweiten Umgang auf eine Wende hoffen. Dank dem Servicedurchbruch zum Auftakt hatte sie den Vorteil auf ihrer Seite. Doch McNally vermochte zu reagieren. Masarova musste den Ausgleich zum 4:4 und im letzten Game den entscheidenden zweiten Aufschlagverlust hinnehmen.
Masarova, die zwischenzeitlich für Spanien, das Herkunftsland ihrer Mutter, angetreten ist, spielt seit letztem Jahr wieder für die Schweiz. Für die Schweiz könnte die Baslerin zum ersten Mal auch im Billie Jean King Cup auflaufen. Sie gehört zum Aufgebot für die Partie gegen Tschechien am 10. und 11. April in Biel.
Vor Masarova, die im vergangenen Jahr in Miami ebenfalls nach überstandener Qualifikation mit dem Vorstoss in die 3. Runde überrascht hatte, waren bereits Simona Waltert und Viktorija Golubic in der 1. Runde ausgeschieden. Somit verbleibt als einzige Schweizerin Belinda Bencic im Turnier. Nach einem Freilos trifft die Nummer 12 der Welt am Freitagnachmittag in der 2. Runde auf die Türkin Zeynep Sönmez, die Nummer 83 im Ranking.
Für die erste grosse Überraschung des Turniers sorgte Magda Linette. Die Polin, Nummer 50 im Ranking, bezwang in der 2. Runde ihre Landsfrau Iga Swiatek, die Nummer 2 der Welt, nach Satzrückstand. Swiatek, die in Miami vor vier Jahren triumphiert hatte, hatte ihre vorangegangenen 73 Auftakt-Einzel ausnahmslos gewonnen.