Was spricht für eine Eberl-Verlängerung, was dagegen? Sky Sport beantwortet die Fragen zum Münchner Sportvorstand.
Über welche Personalien wird entschieden?
Dreesen ist seit Ende Mai 2023 Vorstandschef des FC Bayern. Sein aktueller Kontrakt läuft bis zum Sommer 2027. Im Raum steht eine Verlängerung um zwei bis drei Jahre.
Der Vertrag von Eberl läuft ebenfalls noch ein Jahr. Auch bei ihm deutet vieles auf eine Verlängerung hin. Nachdem die Arbeit des 52-Jährigen, seit März 2024 im Amt, intern zunächst noch kritisch gesehen wurde, hat sich die Stimmungslage klar zu seinen Gunsten gedreht.
"Die Chancen stehen so bei 60:40 hatte Ehrenpräsident und Aufsichtsratsmitglied Uli Hoeness nach dem DFB-Pokalfinale im Mai gesagt. Während des Trainingslagers am Tegernsee erklärte Hoeness Ende Juli, er habe sich bei Eberl für diese Aussage entschuldigt und bezifferte die Chancen mit "im Moment 100 Prozent".
"Nicht alles, was Eberl gemacht hat, hat den FCB-Bossen gefallen. Das hat sich geändert: Eberl macht einen tollen Job, auch die Leute um ihn herum, wie Christoph Freund", schreibt Sky Sport Experte Lothar Matthäus in seiner aktuellen Kolumne.
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Was spricht für Eberl?
Unter anderem gehen die Transfers von Michael Olise und Luis Diaz auf sein Konto. Gleiches gilt für die Verpflichtung von Trainer Vincent Kompany. Zuletzt holten Eberl und Sportdirektor Freund mit Nathaniel Brown und Ismael Saibari zwei sehr vielversprechende und begehrte Spieler nach München.
"Die Transfers von Diaz oder Olise waren super, Tah und Bischof sind ablösefrei gekommen. Eberl hat auch Kompany geholt, den vorher keiner auf dem Schirm hatte", erklärt Matthäus: "Deswegen glaube ich, dass Eberls Vertragsverlängerung nichts im Wege steht, und das zurecht."
Zuletzt wurden die Nicht-Verkäufe teurer Spieler wie Joao Palhinha, Bryan Zaragoza und Sasha Boey negativ gesehen, doch bei Palhinha und Zaragoza sieht es nun schon deutlich positiver aus.
Was spricht gegen Eberl?
Die Vertragsverlängerungen mit Dayot Upamecano, Alphonso Davies, Jamal Musiala und Joshua Kimmich waren sehr teuer (insgesamt ca. 400 Millionen Euro).
Kommunikationstechnisch unglücklich verlief die Trennung von Thomas Müller, doch mit Müller, Leroy Sane und Leon Goretzka wurden drei Grossverdiener von der Payroll gestrichen, was wiederum für Eberl spricht.
Darüber hinaus hat er sich in Sachen Kommunikation und Auftreten seit der Causa Müller deutlich verbessert.
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