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Bayern-Frauen ärgern Barca und träumen weiter vom Triple

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Rund sechs Monate nach der 1:7-Demütigung in der Ligaphase erkämpften sich die frisch gekürten Meisterinnen im Halbfinal-Hinspiel der Champions League gegen den favorisierten FC Barcelona in Unterzahl ein 1:1 (0:1) und haben vor dem Rückspiel am kommenden Sonntag (16.30 Uhr) im Camp Nou weiter Chancen auf ihre erste Finalteilnahme.

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FC Bayern München gegen den FC Barcelona. © Imago

Rund sechs Monate nach der 1:7-Demütigung in der Ligaphase erkämpften sich die frisch gekürten Meisterinnen im Halbfinal-Hinspiel der Champions League gegen den favorisierten FC Barcelona in Unterzahl ein 1:1 (0:1) und haben vor dem Rückspiel am kommenden Sonntag (16.30 Uhr) im Camp Nou weiter Chancen auf ihre erste Finalteilnahme.

Franziska Kett (69.) bescherte dem Team von Trainer José Barcala vor 31.000 Fans in der Allianz Arena mit ihrem Treffer eine gute Ausgangslage. Dann aber flog die Nationalspielerin (79.) mit Rot vom Platz, weil sie Salma Paralluelo an den Haaren gezogen hatte. Die frühere Wolfsburgerin Ewa Pajor (8.) hatte Barca, das zum sechsten Mal in Folge ins Finale einziehen könnte, in Führung gebracht.

Die Bayern waren vor dem bislang grössten Spiel ihrer Saison bemüht gewesen, die Schmach aus dem Oktober abzustreifen. "Du musst daran glauben", sagte Nationalspielerin Klara Bühl, die nach ihrer überstandenen Wadenverletzung erstmals seit über zwei Monaten wieder in der Startelf stand: "Das muss jede auch ausstrahlen."

Barca nutzt Stellungsfehler von Gwinn

Dennoch war den Münchnerinnen der Respekt anzumerken. Im gegnerischen Ballbesitz verteidigten die Bayern meist dicht vorm eigenen Tor und lauerten auf Konter. Das klappte auch hin und wieder, insbesondere über Bühl. Doch während Pernille Harder (7.) die erste gute Chance der Partie noch liegen liess, zeigte sich Barca eiskalt: Nach einem Stellungsfehler von Giulia Gwinn stand Pajor im Zentrum goldrichtig.

Viel mehr kam von Barca in der ersten Halbzeit jedoch nicht. Stattdessen wurden die Bayern vor den Augen von Uli Hoeness und Vereinsboss Jan-Christian Dreesen immer stärker und trauten sich auch mehr zu. Kurz vor der Pause hatte Kett (42.) die beste Chance der Münchnerinnen, scheiterte aber an Torhüterin Cata Coll.

Kett trifft und fliegt vom Platz

Erst nach der Pause wurde Barca wieder aktiver - und direkt wurde es gefährlich. Esmee Brugts (49.) traf jedoch nur den Pfosten, zudem klärte Verteidigerin Vanessa Gilles (60.) für die Bayern knapp vor der Torlinie. Auf der Gegenseite vollendete Kett (21) einen gut ausgespielten Konter. Dann wurde die beste Bayern-Spielerin vom Platz gestellt - auch Barcala sah die Rote Karte wegen Meckerns.

SID

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