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Beste Hinrunde ever! Bayern bezwingt tapfere Kölner

Der FC Bayern hat die beste Hinrunde der Bundesliga-Geschichte gekrönt. Beim 1. FC Köln siegte der deutsche Rekordmeister trotz Rückstand mit 3:1 (1:1) und liegt weiter deutlich vor dem ersten Verfolger Borussia Dortmund.

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Der FC Bayern hat einen neuen Hinrunden-Rekord aufgestellt. © DPA pa

Der FC Bayern hat die beste Hinrunde der Bundesliga-Geschichte gekrönt. Beim 1. FC Köln siegte der deutsche Rekordmeister trotz Rückstand mit 3:1 (1:1) und liegt weiter deutlich vor dem ersten Verfolger Borussia Dortmund.

Gleichzeitig vergrösserte die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany damit den Druck auf FC-Coach Lukas Kwasniok, der mit seinem Team nunmehr seit acht Spielen auf einen Sieg wartet.

Serge Gnabry (45.+5), Min-Jae Kim (71.) und Lennart Karl (84.) trafen für die Münchner, die die Hinrunde mit 47 Punkten und dem deutlich besseren Torverhältnis im Vergleich zur alten Bestmarke in der Saison 2013/14 unter Startrainer Pep Guardiola beendeten. Die elf Punkte Vorsprung nach der ersten Saisonhälfte auf den BVB sind zudem eingestellter Ligarekord.

Neuer-Patzer lässt Köln hoffen

Linton Maina hatte die Kölner zunächst in Führung gebracht und von einer Sensation träumen lassen (41.), Torhüter Manuel Neuer sah dabei nicht gut aus. Auf den FC wartet am Samstag (15:30 Uhr/Sky Sport) zum Rückrundenstart ein wegweisendes Duell gegen den Tabellen-16. FSV Mainz 05. Der Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz beträgt nach der Ergebnis-Misere nur noch fünf Punkte.

Kompany hatte im Vorfeld jegliche Vergleiche mit seinem alten Mentor Guardiola abgelehnt. Diese seien "unmöglich, da kannst du nur verlieren", sagte der 39-Jährige, der weiter auf Jamal Musiala und Joshua Kimmich sowie den kranken Alphonso Davies verzichten musste. Im Vergleich zum 8:1-Kantersieg gegen den VfL Wolfsburg musste unter anderem Karl mal wieder auf der Bank Platz nehmen, bei Köln kehrte Jungstar Said El Mala dagegen in die Startelf zurück.

Mutiger FC und lange Pyro-Unterbrechung

"Wir glauben an uns, auch wenn die Chance klein ist", sagte Kwasniok bei Sky Sport, der FC habe sich "etwas einfallen lassen", versprach auch Jan Thielmann. Und wie schon im DFB-Pokal Ende Oktober (1:4), wo Köln ebenfalls in Führung gegangen war, legten die Hausherren mutig los. El Mala verpasste die Führung nach nur 75 Sekunden, kurz danach war die Partie für knapp zehn Minuten unterbrochen, bis sich der Pyro-Nebel der FC-Choreo verzogen hatte.

Die Gäste hatten durch Hiroki Ito (21.) und Michael Olise (24.) die ersten richtig guten Chancen - und mussten einen kurzen Schockmoment überstehen. Toptorjäger Harry Kane rutschte weg und hielt sich das rechte Sprunggelenk, konnte nach kurzer Behandlung aber weiterspielen (27.).

Maina-Tor und Gnabrys prompte Antwort

Es entwickelte sich ein ansehnliches Spiel. FC-Keeper Marvin Schwäbe rettete gegen Gnabry (34.), ehe ihm der Ball über den Schlappen und fast ins eigene Tor sprang (36.). Maina eroberte dann den Ball gegen Gnabry und zog nach seinem Sprint über das halbe Spielfeld vor dem Sechzehner ab, Neuer glitt der Ball durch die Hände. Gnabry machte seinen Fehler noch vor der Pause wieder gut und sorgte nach einer sehenswerten Einzelaktion für den Ausgleich - ein echter Geniestreich!

Kim und Joker Karl entscheiden das Spiel

Nach dem Seitenwechsel dominierte über weite Strecken der Favorit, Köln lauerte auf Konter. Kim rettete in letzter Not gegen den enteilten Jakub Kaminski (56.). Kompany reagierte, brachte Karl für Gnabry (67.) - und Kim besorgte nach einer einstudierten Eckballvariante per Kopf die Führung - Geniestreich Nummer zwei! Joker Karl führte die Entscheidung herbei.

SID

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