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BVB sichert sich Vize-Titel und erhöht Druck auf Riera

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Eintracht Frankfurt hat das "Schicksalsspiel" für den angezählten Trainer Albert Riera verloren und muss um die Qualifikation für den Europacup fürchten.

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Eintracht Frankfurt gibt eine Führung weg und verliert gegen Borussia Dortmund. © Imago

Eintracht Frankfurt hat das "Schicksalsspiel" für den angezählten Trainer Albert Riera verloren und muss um die Qualifikation für den Europacup fürchten.

Die SGE unterlag in einem umkämpften Duell bei Borussia Dortmund 2:3 (1:2), was für den angezählten Coach zu wenig sein könnte. Sportvorstand Markus Krösche hatte zuletzt ein Bekenntnis zu Riera vermieden.

BVB-Doppelschlag

Dabei war die Leistung am Freitagabend zunächst durchaus vielversprechend gewesen. Can Uzun (2.) schoss Frankfurt vor den Augen von Bundestrainer Julian Nagelsmann und DFB-Sportdirektor Rudi Völler kurz nach dem Anpfiff in Führung, doch ein Doppelschlag vor der Pause durch Serhou Guirassy (42.) und Nico Schlotterbeck (45.+1) leitete die nächste Niederlage der Frankfurter ein. Während der BVB die Vizemeisterschaft durch Samuele Inacios ersten Bundesligatreffer (72.) absicherte und Nationalspieler Felix Nmecha nach siebenwöchiger Verletzungspause sein Comeback gab, stand Riera teils fassungslos, teils hadernd in seiner Coachingzone. Erstmals seit fünf Jahren könnte die SGE das internationale Geschäft verpassen. Der Anschlusstreffer durch Jonathan Burkardt (87.) kam zu spät.

Wegweisende Partie?

Der Spanier Riera ist seit Anfang Februar Trainer der Eintracht, er folgte auf den entlassenen Dino Toppmöller. Doch Riera konnte das Team sportlich nicht stabilisieren, auch sein Auftreten in der Öffentlichkeit wirkte oft unglücklich. Laut verschiedener Medien galt das Spiel in Dortmund als wegweisend - eine Trennung noch vor dem letzten Heimspiel am Samstag kommender Woche gegen den VfB Stuttgart sei nicht ausgeschlossen.

Am Freitag in Dortmund ging eine besondere Massnahme Rieras direkt auf: Mahmoud Dahoud durfte erstmals seit dem 21. Februar wieder auflaufen und war sofort mittendrin. Er liess sich im Dribbling von gleich vier Dortmundern nicht stoppen, passte den Ball zu Uzun, der sehenswert abschloss.

Grosse Verabschiedung

Doch der Führungstreffer gab den Frankfurtern nicht allzu lang die Kontrolle. Der BVB, der im Vorfeld dieses letzten Heimspiels der Saison seine Profis Julian Brandt, Salih Özcan und Niklas Süle sowie den im März freigestellten Sportdirektor Sebastian Kehl verabschiedet hatte, vergab durch Inacio (17.) eine riesige Ausgleichschance. Einen Kopfball des Italieners wehrte Michael Zetterer stark ab.

Torhüter machtlos

Gegen die Direktabnahme von Guirassy war der Torhüter aber ebenso machtlos wie bei Schlotterbecks Abschluss. Die Gegentreffer unmittelbar vor der Pause wirkten wie ein Schock für die Frankfurter. Dank Zetterer, der gegen Julian Ryerson (60.) parierte, blieb es jedoch zunächst bei dem knappen Rückstand. Uzun (62.) verpasste bei einem der wenigen Frankfurter Angriffen den Ausgleich.

Dortmund kontrollierte das Spiel, Brandt (68.) scheiterte an Zetterer. Die Frankfurter mühten sich zwar, liefen aber meist nur hinterher und wurden kaum gefährlich. In der Schlussphase feierte Nmecha sein Comeback, kurz zuvor traf Inacio. Burkardts Treffer liess Frankfurt kurz hoffen. In der Schlussphase erhielt auch Niklas Süle, der sein Karriereende angekündigt hat, noch Einsatzminuten.

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