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Cédric Gugler, der Held von 2024, will es noch besser machen

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Von den sieben Schweizern am Omega European Masters in Crans-Montana steht Cédric Gugler im Fokus. Vor einem Jahr beendete er das Turnier auf Platz 4.

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Die Formkurve stimmt: Cédric Gugler zeigt nach durchzogenem Saisonstart Aufwärtstendenz © KEYSTONE/URS FLUEELER

Am Donnerstagnachmittag hätte Cédric Gugler loslegen sollen. Das Wetter spielte nicht mit. Wegen Nebels wurde sein erster Abschlag auf Freitag verschoben. Der Stimmung des 25-jährigen Baselbieters vermochte das Wetter nichts anzuhaben: "Ich freue mich mega, wieder in Crans-Montana zu spielen. Mein Ziel? Ich will es noch besser machen als im letzten Jahr."

Vielleicht dient der Nebel, der am Donnerstag das Spiel verdarb, für Gugler sogar als gutes Omen. Schon vor einem Jahr zeigte sich das Wetter in allen möglichen Facetten. Mal störte der Regen, mal verwehte die Brise die Golfbälle, und plötzlich herrschte wieder Kaiserwetter. Cédric Gugler, der Sohn des ehemaligen Zehnkämpfers und Olympia-Teilnehmers Christian Gugler, glänzte unter allen Bedingungen. Mit Platz 4 resultierte die zweitbeste Klassierung aller Zeiten eines Schweizers in Crans-Montana. Nur Julien Clément als Dritter schnitt 2008 noch besser ab.

"Im Golfsport kann eine Woche alles verändern", sagt Cédric Gugler im Interview mit Keystone-SDA. Nur zwei Schläge trennten Gugler vor einem Jahr vom 3. Platz, mit dem er sich die Tourkarte für die DP World Tour (früher European Tour) gesichert hätte.

Der grosse Zahltag vor einem Jahr am Omega European Masters (135'000 Franken) veränderte für Cédric Gugler Vieles. Aber der grosse Durchbruch gelang seither noch nicht. Im ersten Halbjahr 2025 gewann Gugler auf der Challenger Tour bloss gut 3000 Franken Preisgeld. Mittlerweile sind es rund 7500 Franken. Er braucht Resultate und Preisgeld, um den Platz auf der Challenger Tour halten zu können.

"Ich spiele das erste volle Jahr auf dieser Tour", so Gugler. "Für mich bedeutete alles Neuland. Indien, Doha, Abu Dhabi - und überall neue Plätze, die ich noch nicht kannte. Anfang Saison konnte ich nicht dort anknüpfen, wo ich im Herbst aufgehört hatte. Ich wurde ungeduldig. Bei Halbzeit der Saison haben wir den Reset-Button gedrückt. Ich begann, alles ganz einfach zu halten. Tatsächlich wurden die Resultate besser."

An vier der letzten fünf Turniere überstand Gugler den Cut. Die Formkurve für Crans stimmt also. Wenn er also davon spricht, es heuer noch besser machen zu wollen als im grandiosen Vorjahr, dann meint Gugler das auch. Die Ergebnisse, die lange unter den Erwartungen ausfielen, ruinierten das Selbstvertrauen nicht, denn in Crans-Montana, so Gugler, "spielte ich immer sehr, sehr gut". Schon 2023 hatte er in seinem allerersten Profijahr im Wallis den Cut geschafft.

Vor einem Jahr, im Moment des grössten Erfolgs, sprach Cédric Gugler davon, dass er nicht abheben wolle. Er und sein Umfeld hatten einen Fünfjahresplan aufgestellt. An diesem Plan halten sie jetzt weiter fest, obwohl diese Saison bislang nicht ganz so gut verlief, wie Gugler sich das erhofft hatte. Gugler: "Das ist mein drittes Profijahr. Im grossen und ganzen lässt sich sagen: Ich bin etwa dort, wie wir das erhofft hatten. Das Ziel ist, am Ende des Fünfjahresplans auf der DP World Tour zu spielen."

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