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Davos stoppt Berns Lauf

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Der SC Bern verlor erstmals seit dem 7. Dezember wieder auswärts. Damals unterlagen die Berner in Lugano 1:3. Beim Gastspiel in Davos verpasste der SCB einen achten Sieg in Folge trotz eines starken Sandro Zurkirchen im Tor, der 30 Schüsse parierte. In einer turbulenten Schlussphase setzte Bern alles auf eine Karte und agierte bei sechs gegen vier Feldspielern, doch Davos' Goalie Sandro Aeschlimann hielt den fünften Sieg in Folge für den Leader fest. Für den HCD trafen mit Ryfors und Tambellini zwei Ausländer zum 2:1-Sieg. Davos empfängt vor der Olympia-Pause am Sonntag den ersten Verfolger Fribourg-Gottéron zum Spitzenspiel.

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© Keystone

Fribourg-Gottéron bleibt das Team der Stunde. Den zweitplatzierten Freiburgern genügte im Heimspiel gegen das kriselnde Kloten (nur 1 Sieg aus den letzten 9 Spielen) ein mässiger Auftritt, um den neunten Sieg in Serie einzufahren. Nachdem Kloten zweimal einen Rückstand wettgemacht hatte, entschied Henrik Borgström mit dem 3:2 in der Verlängerung die Partie zugunsten der Gastgeber. Im Tor der Freiburger kam der 19-jährige Elijah Neuenschwander zu seinem Debüt in der National League. Der ältere Bruder von Biels Stürmer Jonah Neuenschwander wehrte 20 von 22 Schüssen auf sein Tor ab und wurde zum besten Spieler der Partie gewählt.

Biel blieb im vierten Spiel unter Headcoach Christian Dubé erstmals ohne Punktgewinn. Die Seeländer verloren mit 1:5 vor Heimpublikum auch das vierte Saisonduell gegen die ZSC Lions. Zwar gelang den Gastgebern durch das 1:0 von Cajka nach 51 Sekunden ein Blitzstart, doch nach dem Ausgleich kurz vor der ersten Pause entschieden die Lions die Partie im Mitteldrittel mit zwei Powerplay-Toren durch Grant und Kukan. Pech bekundete ZSC-Verteidiger Christian Marti, der im Startdrittel in Unterzahl von einem Puck im Gesicht getroffen und zur Abklärung ins Spital gebracht wurde. Ein längerer Ausfall des zweifachen WM-Silbermedaillengewinners hätte auch Auswirkungen auf das Schweizer Olympia-Aufgebot.

Im vierten Saisonduell zwischen Lausanne und Zug setzte sich erstmals das Auswärtsteam durch. Die Waadtländer siegten 4:1, wobei sie sich in den ersten 40 Minuten äusserst effizient präsentierten. Ahti Oskanen bezwang Leonardo Genoni nach 98 Sekunden zum 1:0, in der 30. Minute erhöhte Floran Douay mit dem siebenten Torschuss des LHC auf 2:0. Das Schussverhältnis nach zwei Dritteln lautete 25:9 (total 37:21) zugunsten der Zuger. In der 52. Minute belohnten sich diese für den enormen Aufwand mit dem 1:2 durch Nando Eggenberger. Jedoch brachte Austin Czarnik die Gäste in der 58. Minute wieder mit zwei Toren in Führung, worauf Erik Brännström (59.) mit einem Schuss ins leere Gehäuse den Schlusspunkt setzte.

Zwar gewann Zug nach wettbewerbsübergreifend zehn Niederlagen in Folge die ersten zwei Partien unter dem neuen Trainer Benoît Groulx, nun ging allerdings auch die zweite Begegnung in dieser Woche verloren. Für Lausanne war es erst der vierte Erfolg in der elften Partie in diesem Jahr - der zweite gegen Zug.

Die Rapperswil-Jona Lakers kehrten dank eines 5:2-Erfolgs beim Tabellenletzten Ajoie nach vier Niederlagen zum Siegen zurück. Viktor Rask brachte die Gäste bereits in der 3. Minute in Führung, nach 33 Minuten stand es dank zweier Tore von Tanner Fritz 3:0. Dennoch wurde es nochmals spannend: Killian Mottet (47.) sowie Christophe Cavalleri (53.) auf Vorarbeit von Mottet verkürzten auf 2:3. Die Lakers konnten aber in der Person von Jonas Taibel mit dem 4:2 (56.) reagieren - einer der Assistgeber war Goalie Melvin Nyffeler. 71 Sekunden vor dem Ende machte sich auch Rask zum Doppeltorschützen. Die Rapperswiler feierten den sechsten Sieg in Serie gegen Ajoie.

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