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Die NHL-Stars überstrahlen alles

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Nicht die Männer-Abfahrt, wie das manche denken, ist international der Anlass mit der hellsten Strahlkraft. Die grössten Stars kommen aus Nordamerika, allen voran die Puckkünstler aus der NHL.

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Superstars mit dem Ahornblatt auf der Brust: Sidney Crosby, Connor McDavid und Nathan MacKinnon © KEYSTONE/AP The Canadian Press/CHRISTINNE MUSCHI

Zwar kehren die Olympischen Spiele erstmals nach zwanzig Jahren wieder nach Mitteleuropa, ins Kernland des alpinen Skisports, zurück. Die ganz grossen Stars mit globaler Ausstrahlung stammen aber mehrheitlich aus Amerika und Asien. Das zeigt ein Vergleich der Präsenz in den sozialen Medien eindrücklich. Lindsey Vonn ist auf Instagram der Krösus der Wintersportler mit rund 2,7 Millionen Followern. Der amerikanisch-chinesische Freestyle-Star Eileen Gu hat gut zwei Millionen. Zum Vergleich: Marco Odermatt kommt auf gut einen Fünftel der Zahl von Vonn, Mathilde Gremaud folgen weltweit mehr als 25 Mal weniger Menschen als Gu, obwohl sie diese vor vier Jahren in Peking im Slopestyle im Kampf um Gold bezwang.

Das sind die Aushängeschilder, auf die ab dem 6. Februar für gut zwei Wochen die Augen der Sportwelt gerichtet sind.

Im hellsten Rampenlicht werden in Mailand die NHL-Stars stehen. Erstmals seit Sotschi 2014 unterbricht die beste Eishockey-Liga der Welt ihren Spielbetrieb wieder einmal für die Olympischen Spiele. Die letzten beiden Male, als die besten Spieler dabei waren, triumphierte Kanada. Auch diesmal gilt das Mutterland des Hockeys als das Team, das es zu schlagen gilt. Sidney Crosby war bereits bei den Olympiasiegen 2010 und 2014 Captain und Finaltorschütze. Für Connor McDavid, den wohl besten Spieler der Gegenwart, sind es mit 29 Jahren hingegen die ersten Olympischen Spiele.

Die meistbeachtete Einzelsportlerin bei diesen Spielen dürfte Lindsey Vonn sein. Mit ihrem Comeback im Alter von 41 Jahren fasziniert die Amerikanerin die Sportwelt und sorgt für ein nie gekanntes Interesse am alpinen Skisport in den USA. Ihr Sturz in Crans-Montana und das Bangen um den Start in Cortina dürfte in den kommenden Tagen die Aufmerksamkeit noch weiter anheizen.

Auf eine Art Comeback hofft auch Mikaela Shiffrin. Vonns Landsfrau war noch keine 23 Jahre alt, als sie bereits zweifache Olympiasiegerin war (2014 im Slalom, 2018 im Riesenslalom). Vor vier Jahren blieb sie bei den Spielen in China jedoch trotz Starts als Top- oder Mitfavoritin in drei Disziplinen ohne weiteren Medaillengewinn. Diese Dämonen will sie nun austreiben.

Zählt man ihre Follower in den chinesischen Medien hinzu, übertrifft Eileen Gu sogar Lindsey Vonn an globaler Reichweite. Die in San Francisco geborene Tochter eines Amerikaners und einer Chinesin bewegt sich mühelos in den Welten beider Grossmächte. Bei den Heimspielen in Peking triumphierte sie in der Halfpipe und im Big Air, im Slopestyle gewann sie Silber. Ihre Auftritte in Livigno werden hunderte Millionen vor die TV-Schirme locken.

Auch die Snowboarderin Chloe Kim, in Kalifornien geborene Tochter koreanischer Eltern, begeistert die Massen auf mehreren Kontinenten. Von ESPN wurde sie schon fünfmal als Action-Sportlerin des Jahres ausgezeichnet - mit 25 Jahren. Im Engadin vor einem Jahr zum dritten Mal Halfpipe-Weltmeisterin geworden, strebt sie auch bei Olympia nach 2018 und 2022 das nie dagewesene Triple an.

Langlauf ist in der Regel nicht der Sport mit den grössten globalen Schlagzeilen. Johannes Klaebo ist drauf und dran, dies zu ändern. Fünf Olympiasiege hat der 29-jährige Norweger bereits auf dem Konto, im Val di Fiemme wird er in allen sechs Konkurrenzen starten und kann alle gewinnen - wie letztes Jahr bei der WM in Trondheim. Bereits mit vier weiteren Goldmedaillen würde er zum erfolgreichsten Wintersportler der Geschichte, mehr als fünf bei den gleichen Spielen gewann noch keiner.

Der Erfolg von Olympischen Spielen hängt immer auch vom Abschneiden des Heimteams ab. Am erfolgreichsten waren die Azzurri 1994 in Lillehammer mit 20 Medaillen (7x Gold), vor vier Jahren waren es 17 (2x Gold). Die besten Chancen dürfen sie sich im Alpin-Snowboard, im Mixed-Curling, im Biathlon und bei den Skifahrerinnen und Skifahrern ausrechnen. Mehr als zweimal dürfte die Hymne "Fratelli d'Italia" sicher ertönen - auch nach den Eröffnungsfeiern.

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