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Die ZSC Lions siegen in Lugano erneut und stehen in den Halbfinals

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Die ZSC Lions qualifizieren sich als erstes Team für die Playoff-Halbfinals der National League. Der Titelverteidiger gewinnt mit 2:1 auswärts auch das vierte Viertelfinalspiel gegen den HC Lugano.

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Trainer Marco Bayer freut sich mit seinen Spielern über die Halbfinal-Qualifikation © KEYSTONE/SAMUEL GOLAY

Während die Zürcher nun entspannt abwarten können, wer aus den drei noch laufenden Viertelfinal-Serien ihr Gegner wird, endet für den HC Lugano nach einer sehr ansprechenden Qualifikation (5. Platz) ein Jahr nach dem Gang ins Abstiegs-Playoff die Saison erneut mit einer herben Enttäuschung.

Die Zahlen sind ernüchternd: Seit dem verlorenen Final gegen eben jenen ZSC im Jahr 2018 haben die Tessiner keine Playoff-Serie mehr gewonnen.

Luganos Trainer Tomas Mitell versuchte vor der Partie alles, um das drohende Saisonende abzuwenden. Der Schwede, der im letzten Sommer ins Tessin kam und dem Team neuen Schwung verlieh, setzte ein deutliches Zeichen und wirbelte seine Formation komplett durcheinander. Dass Mitell mutige Entscheidungen trifft, ist kein Zufall, war er doch vor seiner Trainerkarriere jahrelang professioneller Pokerspieler.

Tatsächlich rüttelten Mitells Umstellungen das Team wach, doch letztlich ging der Poker nicht auf. Joren van Pottelberghe, der in diesen Playoffs erstmals den Vorzug gegenüber Niklas Schlegel erhielt, erwies sich mit zahlreichen starken Paraden zwar als Gewinn, doch leistete sich Lugano erneut zu viele Nachlässigkeiten.

Zwei solche Geschenke nahm der ZSC dankend an. In der 14. Minute entwischte Denis Malgin nach einem Puckverlust der Gastgeber an der offensiven blauen Linie, umkurvte das Gehäuse und legte für Rudolfs Balcers auf, der zum 1:0 für die Zürcher traf. Das 2:1-Siegtor erzielte Malgin in Abwesenheit seines verletzt ausfallenden, kongenialen Sturmpartners Sven Andrighetto nach einem neuerlichen Fehler der Luganesi in der Mittelzone gleich selbst.

Knapp drei Minuten zuvor war Lugano im Powerplay durch Rasmus Kupari der 1:1-Ausgleich gelungen. Mehr als ein kurzes Strohfeuer war dieser Treffer, den die Schiedsrichter erst nach Videostudium bestätigten, jedoch nicht.

Lugano - ZSC Lions 1:2 (0:1, 1:1, 0:0)

6733 Zuschauer. - SR Kaukokari (FIN)/Gerber, Stalder/Francey. - Tore: 14. Balcers (Malgin) 0:1. 31. Kupari (Powerplaytor) 1:1. 34. Malgin 1:2. - Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Lugano, 3mal 2 Minuten gegen ZSC Lions. - PostFinance-Topskorer: Fazzini; Malgin.

Lugano: van Pottelberghe; Alatalo, Müller; Aebischer, Dahlström; Carrick, Jesper Peltonen; Henry, Brian Zanetti; Fazzini, Thürkauf, Canonica; Marco Zanetti, Sanford, Sekac; Simion, Kupari, Emanuelsson; Tanner, Morini, Aleksi Peltonen.

ZSC Lions: Hrubec; Kukan, Lehtonen; Weber, Marti; Trutmann, Geering; Schwendeler; Balcers, Malgin, Schreiber; Frödén, Lammikko, Hollenstein; Rohrer, Grant, Riedi; Baltisberger, Sigrist, Baechler; Gruber.

Bemerkungen: Lugano ohne Bertaggia (verletzt), Perlini und Valk (beide überzählige Ausländer), ZSC Lions ohne Andrighetto, Bader (beide verletzt) und Sundström (überzähliger Ausländer). Lugano von 58:20 bis 58:34 und ab 58:41 ohne Torhüter.

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