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Dortmund mit Liga-Schub, aber Verletzungssorgen in die Playoffs

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Borussia Dortmund steht gegen Atalanta Bergamo in den Playoffs der Champions League vor der internationalen Reifeprüfung. Dabei plagen den Zweiten der Bundesliga Verletzungssorgen.

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In der Champions League erst einmal ohne Gegentor: der Dortmunder Goalie Gregor Kobel © KEYSTONE/EPA/ANDY RAIN

Borussia Dortmund hat seine in der jüngeren Vergangenheit oft schwankenden Leistungen unter Trainer Niko Kovac abgelegt. Der BVB spielt selten attraktiv, dafür aber effektiv. In der Liga haben die Schwarz-Gelben dank einer Serie von sechs Siegen Boden gut gemacht auf Bayern München. Entscheidenden Anteil daran hat neben dem wiedererstarkten Serhou Guirassy, der in den letzten drei Spielen fünfmal getroffen hat, auch Gregor Kobel. Am Freitag blieb der Schweizer Nati-Goalie beim 4:0 gegen Urs Fischers Mainz bereits zum elften Mal in dieser Bundesliga-Saison ohne Gegentor.

Nur zu gerne würden die Deutschen den Schwung und die defensive Stabilität mit in die Königsklasse nehmen, wo man in bisher acht Spielen nur einmal zu Null spielte und 17 Gegentore kassierte. Doch ausgerechnet vor dem so wichtigen Hinspiel in den Playoffs gegen Atalanta Bergamo schlagen sich die Dortmunder mit Verletzungssorgen in der Abwehr herum.

Captain Emre Can und Youngster Filippo Mané fehlten zuletzt schon verletzt. Nun stehen Kovac mit Niklas Süle und vor allem Nico Schlotterbeck zwei weitere Innenverteidiger nicht zur Verfügung, was die Abwehrsorgen weiter verschärft. Kovac dürfte sich in den letzten Tagen gleich mehrfach in den Hintern gebissen haben, dass der BVB die direkte Qualifikation für die Achtelfinals nach gutem Start in die Ligaphase leichtfertig verspielt hatte.

Dass der Umweg über die Playoffs kein schlechtes Omen sein muss, bewies in der vergangenen Saison Paris Saint-Germain. Auf den letzten Drücker schaffte es der vom katarischen Staatsfond alimentierte Klub aus der französischen Hauptstadt unter die ersten 24 Mannschaften. Es folgte ein Durchmarsch, der seinen Anfang mit einem Spaziergang gegen Stade Brest nahm und der in einem beeindruckenden 5:0-Finalsieg gegen Inter Mailand gipfelte.

Nun trifft der französische Serienmeister, der in der Liga unerwartet einen Punkt hinter Lens liegt, in den Playoffs erneut auf Konkurrenz aus dem eigenen Land: die AS Monaco. Das Team mit den Schweizern Philipp Köhn und Denis Zakaria will mehr Gegenwehr leisten als Brest, das im Vorjahr mit dem Gesamtskore von 0:10 keine Chance hatte. Köhn im Tor und Zakaria, der sich zuletzt in der Innenverteidigung gute Noten abholte, kommen dabei entscheidende Rollen zu. Mut machen dürfte den Monegassen das letzte Aufeinandertreffen mit PSG, das im November mit 1:0 gewonnen werden konnte.

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