Der Vorjahresfinalist liess dem Drittligisten Hansa Rostock kaum Chancen. Pejcinovic traf bei seinem ersten Pflichtspiel für den VfB gleich dreimal und avancierte zum Mann des Abends.
Angeführt von Dreierpacker Dzenan Pejcinovic hat der VfB Stuttgart die erste Hürde auf dem Weg zum dritten Endspiel in Serie genommen. Der Vorjahresfinalist setzte sich in der ersten Runde des DFB-Pokals beim Fussball-Drittligisten Hansa Rostock mit 4:0 (2:0) durch. Damit ist das angestrebte Final-"Triple" weiterhin möglich. "Es war intensiv, darauf haben wir uns eingestellt", sagte Grischa Prömel bei Sky Sport. Sein Debüt für den VfB als gebürtiger Stuttgarter sei "wunderschön" gewesen, betonte er.
Für Hansa endete die Pokalreise dagegen bereits zum dritten Mal in Folge in der ersten Runde. Trainer Daniel Brinkmann hatte vor der Partie noch selbstbewusst erklärt, es gebe "auch schönere Lose für Stuttgart". Seiner Mannschaft gelang es jedoch nicht, dem Favoriten ernsthaft Paroli zu bieten.
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Pejcinovic (18., 38. und 82. ) erzielte bei seinem ersten Pflichtspiel für den VfB gleich drei Treffer. "Wichtig war, dass wir weitergekommen sind, ich freue mich extrem, so einen Start hinzulegen", sagte der Torjäger. "Mit ihm werden wir Spass haben", lobte Prömel. Tiago Tomas (74.) war ebenfalls erfolgreich.
Nachdem sich die Gastgeber in der Anfangsphase noch wacker geschlagen hatten, übernahm Stuttgart zunehmend die Kontrolle und kam immer mehr zu Ballbesitz. Vor allem defensiv offenbarte der Drittligist dabei Schwächen. Diese nutzte Tomas aus: Der Stuttgarter setzte sich durch und bediente Pejcinovic im Strafraum, der zur verdienten Führung einschob.
VfB Stuttgart agiert vor dem Tor effizient
Kurz darauf hatten die Rostocker dennoch ihre erste grosse Chance. Leon Dajaku (22.) lief völlig frei auf den Stuttgarter Torwart Fabian Bredlow zu, entschied sich jedoch, den Ball noch einmal abzulegen - und verlor diesen dabei.
Hansa schaffte es in der Folge kaum noch, sich in der gegnerischen Hälfte festzusetzen. Auch wenn Stuttgart nicht durchgehend angriffslustig agierte, schlugen die Schwaben kurz vor der Pause erneut zu: Rostocks Franz Pfanne rutschte unglücklich aus, Pejcinovic nutzte die Gelegenheit und verwandelte zum Doppelpack.
Kurz nach Anpfiff der zweiten Hälfte musste die Partie auch schon wieder für acht Minuten unterbrochen werden, nachdem Hansa-Fans mit Pyrotechnik die Sicht verschleierten. In einer weitestgehend ereignislosen zweiten Halbzeit sorgte Tiago Tomas für einen Höhepunkt. Der Portugiese kam aus spitzem Winkel zum Abschluss, wenig später durfte auch Pejcinovic nochmals jubeln.
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