"Das muss man ahnden und dabei darf man auch nicht zu lasch sein", sagte Hamann im Podcast "DAB | Der Audiobeweis Spezial - WM-Edition" von Sky Sport Austria. Spaniens Weltmeister verhöhnen den Argentinier.
Nach dem 0:1 im WM-Finale gegen den neuen Weltmeister Spanien hatten sich die Argentinier als äusserst schlechte Verlierer gezeigt. Das Ganze gipfelte in körperlichen Angriffen auf spanische Spieler.
So versetzte Aussenverteidiger Nahuel Molina dem jubelnd an ihm vorbeilaufenden Rodri völlig unvermittelt einen Schlag. Als Spaniens Eric Garcia seinem Teamkollegen Rodri zu Hilfe kam, schubste Molina den Abwehrspieler zu Boden.
Hamann fordert Sperren für Molina und Paredes
Danach wurde er vom Argentinier Leandro Paredes attackiert, der Garcia an den Hals griff. Als Spaniens Gavi einschreiten wollte, wurde er von Paredes ins Gesicht geschlagen und zu Boden gestossen.
"Ich würde beide ein Jahr sperren und dann sollen sie selber überlegen, ob sie nochmal zurückkommen. Aber so etwas geht nicht", meinte Hamann.
Durch diese Attacken hätten sich die Argentinier "viele der Sympathien, die sie sich erspielt haben, durch Messi natürlich grösstenteils, kaputtgemacht", ergänzte der Vizeweltmeister von 2002. "Für so etwas habe ich kein Verständnis. Das muss man ahnden und dabei darf man auch nicht zu lasch sein. Ich würde sie beide zwölf Monate aus dem Verkehr ziehen."
Wegen der Vorfälle nach dem Ende des WM-Endspiels hat der Fussball-Weltverband FIFA eine Untersuchung eingeleitet.
Spanische Spieler verhöhnen Paredes
Parades, der nach mehreren Stationen in Europa seit 2025 wieder bei den Boca Juniors spielt, war schon während des Spiels mehrmals durch übertriebene Härte aufgefallen. Der 32-Jährige kam jedoch mit einer Gelben Karte davon.
Während der Weltmeister-Feierlichkeiten in Madrid verhöhnten Spaniens Spieler Paredes. Auf einem Plakat stand "Veleda des ano (Kampf des Jahres): Paredes vs Gavi".
Auch im Halbfinale gegen England hatte er immer wieder seine Gegenspieler provoziert. Molina spielt seit 2022 bei Atletico Madrid.
Mehr zum Autor Thorsten Mesch
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