Mit kleineren Namen für die Schweiz
Die Schweiz erfährt am Donnerstagabend in Brüssel, gegen welche Teams sie in der nächsten Nations League spielt. Nach dem Abstieg in die Liga B sind die Gegner nicht mehr so attraktiv wie gewohnt.
Erstmals seit der Einführung der Nations League 2018 muss die Schweiz auf zweithöchster Stufe antreten. Damit heissen die Gegner nicht mehr wie in den ersten vier Austragungen Spanien, Portugal oder Deutschland, sondern sind Teams der zweiten Kategorie. Die Folge dürfte sein, dass es mehr Punkte gibt, aber in den Heimspielen weniger Zuschauer.
Konkret kann die im Lostopf 2 eingeteilte Mannschaft von Murat Yakin auf folgende Teams treffen: Schottland, Ungarn, Polen, Israel (aus Top 1), Slowenien, Georgien, Irland, Rumänien (aus Topf 3) und Schweden, Nordmazedonien, Nordirland, Kosovo (aus Topf 4). In der Expo Brüssel wird aus jedem Topf ein Team jeder Vierergruppe zugelost. Die sechs Spieltage finden zwischen Ende September und Mitte November statt.
Der Gruppensieger steigt in die Liga A auf, der Zweite spielt im März 2027 in der Barrage um den Aufstieg, der Dritte ebenfalls in einer Barrage im März gegen den Abstieg, während der Vierte direkt in die Liga C relegiert wird. Zudem dürfte die Nations League wie in den letzten Jahren auch als Auffangnetz für einige in der Qualifikation für die EM 2028 gescheiterte Mannschaften dienen. Der Modus steht noch nicht definitiv fest.
Neben Yakin werden Teammanager Damien Mollard und Kommunikationsdirektor Adrian Arnold an der Auslosung dabei sein. Zudem sind Präsident Peter Knäbel und Generalsekretär Robert Breiter als Teilnehmer des UEFA-Kongresses vom Donnerstag in Brüssel.