EV Zug mit neuem Trainer und neuem Glück
Dominik Kubalik - einer von vier Goalgettern nun mit 21 Toren in der National League - erzielte in den letzten fünf Minuten zuerst das 2:1 für Zug und später auch noch das 3:1 ins leere Tor. Zug feiert zum ersten Mal seit Mitte Dezember zwei Siege hintereinander.
Pech mit seinen Torhütern beklagen derzeit die SCL Tigers. Zuerst waren Luca Boltshauser und Robin Meyer im Januar beide krank, dann schied in Zug Goalie Boltshauser nach 25 Minuten verletzt aus. Der 20-jährige Martin Neckar kam zu seinem dritten Einsatz in der National League. Obwohl Neckar wieder gut hielt (19 Paraden, 1 Gegentor), verlor er nach zwei Niederlagen gegen Ajoie auch sein drittes Spiel.
Auch beim EHC Biel wischt der neue (Trainer-)Besen gut. Auf den Punktgewinn in Lausanne folgte im ersten Heimspiel unter dem neuen Headcoach Christian Dubé ein dramatischer 5:4-Heimsieg der Seeländer gegen die Rapperswil-Jona Lakers. Die Lakers führten 3:2 und bis zur 58. Minute auch noch mit 4:3. Dann schossen Captain Gaëtan Haas und Petr Cajka mit zwei Toren innerhalb von 62 Sekunden noch zum 5:4-Sieg.
Zwei Goals innerhalb von 188 Sekunden durch Matej Stransky führten den HC Davos in Lugano zum Sieg (.:.). Bei Spielmitte schoss der Tscheche mit seinen Saisontoren 20 und 21 die Bündner 2:0 in Führung. Mehr als 21 Goals erzielte in dieser Saison in der National League noch keiner. Lugano fand gegen die Davoser Defensive bis zur 57. Minute kein Rezept. Luca Hollenstein verpasste letztlich den dritten Shutout in dieser Saison, weil Carrick Connor zum 1:4 noch Resultatkosmetik gelang.
Definitiv im Aufwind befindet sich der Schlittschuhclub Bern. Nach sechs Auswärtssiegen de suite siegen die Berner nun sogar zu Hause auch wieder. Zwar brachte Théo Rochette - auch er mit dem 21. Saisontreffer - Lausanne nach 26 Minuten in Führung, Mats Alge und Marco Lehmann kippten mit zwei Toren innerhalb von 92 Sekunden bis zur 34. Minute aber die Partie. Im Schlussabschnitt stellten Waltteri Merelä den 3:1-Schlussstand sicher.
Der HC Fribourg-Gottéron führte in Zürich gegen die Lions 2:0 und 3:2. Jesper Frödén schaffte für die ZSC Lions aber 107 Sekunden vor Schluss mit sechs gegen fünf Feldspielern den 3:3-Ausgleich. Im Penaltyschiessen liess sich Torhüter Reto Berra nach 31 Paraden in den ersten 65 Minuten nicht mehr bezwingen. Christoph Bertschy realisierte im Shootout den einzigen Treffer.
Trotz eines Schussverhältnisses von 16:39 gewann Ajoie gegen Kloten mit 4:2. Schon nach 14 Minuten führte Ajoie in Pruntrut mit 3:0 und für Klotens Goalie Davide Fadani war der Arbeitstag bereits zu Ende. Ajoie feierte den vierten Sieg in den letzten fünf Runden.