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Fahrni fährt ohne Rangierungsziel im Kopf zu Bronze

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Aron Fahrni gewinnt an den Paralympics Bronze im Snowboardcross. Und das, obwohl er eigentlich nie Para-Sport machen wollte.

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Aron Fahrni strahlt über Bronze im Snowboardcross © KEYSTONE/CLAUDIO THOMA

Es sind durchgetaktete Minuten, die hinter Aron Fahrni liegen, als er in die Mixed Zone läuft. Nach dem Final - dem Gewinn der Bronzemedaille - und der anschliessenden Medaillenzeremonie sagt er: "Ich habe meinen Kopf ausgeschaltet. Ich weiss, hier sind viele Kameras, ich muss einfach lachen."

Mit einem Strahlen ergänzt er dann: "Ich habe noch gar nicht versucht zu verarbeiten, was gerade passiert ist." Ein Podestplatz an seinen ersten Paralympics nämlich. Und das, obwohl Fahrni nie eine Rangierung als Wunsch im Kopf hatte. "Ich wollte mit Freude fahren."

Nun ist der 27-jährige Emmentaler also neben Weltmeister 2023 im Banked Slalom und Gesamtweltcupsieger in dieser Saison auch Medaillist an den Paralympics. Vor einigen Jahren hätte er das selbst wohl nicht geglaubt: "Ich wollte eigentlich nie Para-Sport machen."

Er liebe das Kompetitive am Sport, führte Fahrni aus, der einst Fussballer werden wollte. "Ich hatte erst das Vorurteil, dass Para-Sport nicht interessant sei." Die Herausforderung und der Wettbewerb, den Fahrni am Sport so liebt, fand er lange Zeit im Sport der able-bodied - also im Sport mit Menschen ohne Behinderung. Heute sieht er dies anders, den Austausch mit anderen Athleten mit Behinderungen findet er spannend.

2020 kam er per Zufall zum ersten Mal mit dem Para-Sport in Berührung. In einem J+S-Kurs begegnete er Silvan Hofer, dem Snowboard-Nationaltrainer. Ein Jahr später trainierte er erstmals mit der Snowboard-Mannschaft. "Nun bin ich Snowboard-Profi, mache nichts anderes und finde das ziemlich cool", so Fahrni mit dem Strahlen, das mit der Zieleinfahrt auf seinem Gesicht erschien und ihn nicht mehr verliess.

"Es ist ein sehr privilegierter Job. Ich kann immer an mir selbst, meinen Fähigkeiten und meinem Charakter arbeiten", so Fahrni, "damit ich die Schweiz möglichst gut repräsentieren kann."

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