Felix Trunz auf Olympiakurs, Kalle Koblet im kleinen Final
Felix Trunz springt in Sapporo in die Top 25 und empfiehlt sich für das dritte Olympiaticket, Kalle Koblet schafft sein bestes Resultat seit längerem. Das sind die Wintersport-Fakten vom Tag.
Skispringen. - Sandro Hauswirth war am Weltcup der Skispringer in Sapporo der beste Schweizer. Der 25-jährige Berner Oberländer sprang auf der Olympiaschanze von 1972 auf den 20. Platz. Drei Ränge dahinter klassierte sich Felix Trunz, der sich mit seinem zweiten Top-25-Resultat des Winters in die Pole-Position für das dritte Schweizer Olympiaticket neben dem gesetzten Duo Deschwanden/Hauswirth brachte. Killian Peier (35.), Simon Ammann (41.) und Juri Kesseli (42.) schafften es nicht in die Top 30. Die letzte Möglichkeit, sich noch entscheidend aufzudrängen, ist das zweite Sapporo-Springen in der Nacht auf Sonntag.
Der slowenische Vierschanzentournee-Gewinner Domen Prevc feierte seinen achten Saisonsieg und verhinderte einen japanischen Doppelsieg durch Naoki Nakamura und Ren Nikaido.
Snowboardcross. - Kalle Koblet schaffte am Snowboardcross-Weltcup im chinesischen Dongbeiya das beste Resultat seit fast zwei Jahren. Der Winterthurer fuhr im letzten Wettkampf vor den Olympischen Spielen auf den 6. Platz, im kleinen Final war nur der Italiener Lorenzo Sommariva schneller. Das Rennen für sich entscheiden konnte Jakob Dusek. Der Österreicher triumphierte vor Eliot Grondin und Adam Lambert. Valerio Jud, der zweite Schweizer, war in der Qualifikation ausgeschieden.
Snowboardcross. - Die Schweizer Frauen fuhren klar an einem Top-Ergebnis vorbei. Die beste Schweizerin war Sina Siegenthaler, die im Viertelfinal ausschied und schliesslich den 10. Platz belegte. Die weiteren Schweizerinnen scheiterten bereits in der Qualifikation. Der Sieg in China ging an Charlotte Bankes, die vor Josie Baff und Chloe Trespeuch gewann.
Bob. - Debora Annen und Inola Blatty schafften es im Monobob-Weltcup in Altenberg in Abwesenheit von Europameisterin Melanie Hasler nicht in die Top 10. Die beiden Schweizerinnen belegten am Samstag die Ränge 12 und 13. Annen büsste 1,63 Sekunden auf die Siegerin Kailie Humphries ein, Blatty 1,75 Sekunden.