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Fragen und Antworten vor dem zweiten Teil der Super League

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Am Wochenende startet die Super League in die Rückrunde. Alles Wissenswerte vor dem zweiten Meisterschaftsteil.

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Der FC Thun mit Trainer Mauro Lustrinelli nahm den Trainingsbetrieb am 2. Januar wieder auf © KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

Am Wochenende geht es mit der Rückrunde los. Alle Teams haben 19 Partien bestritten und noch mindestens 19 vor sich. Zum dritten Mal seit der Reform wird die Liga nach 33 Runden zweigeteilt: in Championship Group und Relegation Group. Die Zäsur folgt am 12. April. In den letzten fünf Runden spielen die Teams der zwei Gruppen je einmal gegeneinander. Der letzte Spieltag findet am 16. und 17. Mai statt. Die Barrage-Partien um den letzten Platz für die kommende Super-League-Saison sind am 20. und 23. Mai vorgesehen.

Für die Mannschaften in der Relegation Group geht es darum, die letzten beiden Plätze zu vermeiden. Das Schlusslicht steigt direkt in die Challenge League ab, der Vorletzte bestreitet die Barrage-Partien gegen den Zweiten der Challenge League. Die sechs Teilnehmer der Championship Group spielen um den Meistertitel und die Teilnahme an den Europacups der kommenden Saison.

Seit der neue Modus eingeführt wurde, hat sich gezeigt, dass das Rennen um die Teilnahme an der Championship Group eine Bereicherung ist. In den letzten beiden Jahren waren die Abstände um den 6. Platz klein, die Auswirkungen auf den Rest der Saison aber gross. In der Championship Group waren die Europacup-Plätze für alle jeweils noch in Reichweite. In der Relegation Group gibt es für die Besten nichts mehr zu gewinnen und normalerweise auch nichts mehr zu verlieren.

Die Schweiz zahlt den Preis für den Absturz im relevanten UEFA-Ranking, das die verschiedenen europäischen Ligen untereinander vergleicht. Anders als in den letzten zwei Jahren darf die Super League in der kommenden Saison nur noch vier statt fünf Europacup-Teilnehmer stellen. Der Meister, seine ersten beiden Verfolger und der Cupsieger haben einen Platz in der Europacup-Qualifikation auf sicher.

Als erster Aufsteiger geht der FC Thun als Wintermeister in eine Rückrunde. Die Berner Oberländer haben drei Punkte Vorsprung auf den FC St. Gallen, acht auf den Meister Basel und schon elf auf den Kantonsrivalen Young Boys. Für die Wettbüros ist Thun der Meisterkandidat Nummer 1, auch weil die Statistik klar für das Team von Mauro Lustrinelli spricht. Nur einmal in den letzten zwölf Saisons wurde der Wintermeister am Ende nicht auch richtiger Champion, nämlich im letzten Jahr, als Basel Lugano noch überholte.

Die kurze Winterpause, die für die Spieler im besten Fall einen zweiwöchigen Trainingsstopp bedeutete, hat die Kräfteverhältnisse auf dem Papier nicht durcheinandergewirbelt. Der eine oder andere Leistungsträger fällt neu verletzt aus, wie etwa der Basler Metinho, der Lausanner Topskorer Théo Bair, der Young Boy Jaouen Hadjam oder die Thuner Christopher Ibayi und Nils Reichmuth. Einen entscheidenden Transfer gab es bisher aber nicht, am ehesten dürfte der FC Zürich den Abgang von Steven Zuber zu spüren bekommen.

Über die Hälfte der Super-League-Klubs bestritt ein Trainingslager in wärmeren Regionen. Basel, St. Gallen, Lugano und Servette reisten nach Spanien, YB und Winterthur in die Türkei und Sion nach Tunesien. Thun, Luzern, Zürich, Lausanne und GC blieben auf ihrem Trainingsgelände.

Für Basel und die Young Boys geht es im Januar Schlag auf Schlag. Sie bestreiten an den letzten zwei Donnerstagen des Monats ihre abschliessenden zwei Ligaspiele in der Europa League und wollen Lausanne-Sport in die Europacup-K.o.-Phase folgen. Die Waadtländer bestreiten am 19. und 26. Februar in der Conference League ihre beiden Sechzehntelfinalspiele. National stehen am 3. und 4. Februar die Viertelfinals im Cup an, die Halbfinals finden am Wochenende vom 18. und 19. April statt. Der Final steigt am 24. Mai.

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