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Frankfurt gewinnt auch den Liga-Nachschlag gegen Hamburg

Das schnelle Wiedersehen mit dem Hamburger SV endete erneut mit Frankfurter Jubel. Die Hessen überzeugten vor allem nach der Pause, nutzten ihre Chancen konsequent und feierten gegen die Norddeutschen den dritten Saisonsieg in der Bundesliga.

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Eintracht Frankfurt entschied auch das zweite Duell innerhalb weniger Tage mit dem Hamburger SV für sich und feierte den dritten Saisonsieg. © Imago

Das schnelle Wiedersehen mit dem Hamburger SV endete erneut mit Frankfurter Jubel. Die Hessen überzeugten vor allem nach der Pause, nutzten ihre Chancen konsequent und feierten gegen die Norddeutschen den dritten Saisonsieg in der Bundesliga.

Sieg im Pokal, Sieg in der Liga: Eintracht Frankfurt hat auch das zweite Aufeinandertreffen mit dem Hamburger SV innerhalb weniger Tage für sich entschieden. Die Hessen gewannen nach dem Auswärtserfolg im DFB-Pokal am Dienstag (3:1) auch die Bundesligapartie gegen die Rothosen am Sonntagabend mit 3:1 (1:1). Damit machte die SGE einen Sprung ins Tabellenmittelfeld.

Ein Eigentor von Warmed Omari (10.) sowie die Treffer von Raphael Onyedika (47.) und Younes Ebnoutalib (69.) sorgten für den Erfolg der Hessen, die nach einem holprigen Start in die Spielzeit den dritten Saisonsieg feierten. Dadurch schiebt sich die Eintracht in der Tabelle vorbei am HSV auf Platz acht. Die Hamburger, für die Terem Moffi (14.) erfolgreich war, müssen sich nach dem achten Spieltag hingegen mit Rang 15 begnügen.

Frankfurt belohnt den starken Beginn

"Es ist wieder ein anderes Spiel", hatte Eintracht-Coach Adi Hütter nach dem Zweitrunden-Duell im Pokal im Hinblick auf die Bundesligabegegnung gesagt und sein Team aufgefordert, "dass wir dominant auftreten." Dies gelang zunächst, die Eintracht attackierte den Gegner früh - und profitierte nach einem sehenswerten Angriff von einem Eigentor: Nach einer Hereingabe von Fares Chaibi bugsierte HSV-Verteidiger Omari den Ball vor dem einschussbereiten Ebnoutalib ins Netz.

Die schnelle Führung für Frankfurt war verdient - und doch rasch wieder passe. Der HSV kam erstmals gefährlich vor das Tor, die SGE-Abwehr verpasste es mehrfach zu klären. Schliesslich stand Moffi genau richtig. Der Ausgleich half dem HSV, das Spiel fortan ausgeglichen zu gestalten. In der Abwehr, wo Führungsspieler Sebastiaan Bornauw nach seiner im Pokal erlittenen Verletzung noch fehlte, wirkten die Gäste nun sicherer.

Der HSV findet zurück ins Spiel

Somit liess jedoch auch der hohe Unterhaltungswert der Anfangsminuten nach. Die gut stehenden Abwehrreihen auf beiden Seiten verhinderten zunächst weitere Grosschancen, wobei es am ehesten noch der HSV vermochte, offensiv Akzente zu setzen. Kurz vor dem Pausenpfiff allerdings musste sich Hamburgs Keeper Heuer Fernandes bei einem gefährlichen Kopfball von Robin Koch strecken (45.+2).

Insgesamt konnte Hütter mit der ersten Halbzeit seines Teams nicht zufrieden sein, mit dem Start in den zweiten Abschnitt dafür umso mehr: Nach einer Ecke liess Heuer Fernandes den Kopfball von Lilian Brassier nach vorne prallen, Onyedika traf mit seinem ersten Tor für die Eintracht zur erneuten Führung.

Ebnoutalib macht den Deckel drauf

Frankfurt war vor 59.600 Zuschauern nun wieder merklich besser im Spiel und feierte in der 62. das nächste Tor, der Videobeweis deckte jedoch eine Abseitsstellung auf. Kurz darauf hatte auch Schiedsrichter Florian Exner keine Einwände, Ebnoutalib erhöhte nach Vorlage von Can Uzun. Hamburg stemmte sich gegen die Niederlage, traf nach einer Ecke aber nur die Latte (89.).

SID / Sky Sport

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