Die Mannschaft von Trainer Petrik Sander feierte damit den nächsten wichtigen Sieg im Aufstiegsrennen. Dank des Erfolgs bleibt Magdeburg in Schlagdistanz zu Relegationsrang drei.
Der 1. FC Magdeburg hat seine Ambitionen im Aufstiegsrennen eindrucksvoll unterstrichen. Gegen Bundesliga-Absteiger FC St. Pauli setzte sich die Mannschaft von Petrik Sander mit 4:1 durch.
In einer zunächst ausgeglichenen Partie dauerte es bis zur 27. Minute, ehe die Gastgeber erstmals jubeln durften. Nach einer kurz ausgeführten Ecke zog Mateusz Zukowski aus rund 20 Metern ab und hämmerte den Ball unhaltbar zur Führung ins Netz.
Magdeburg legt direkt nach
Unmittelbar nach dem Seitenwechsel erhöhte Magdeburg den Druck. Nach einem Eckball von Felipe Chávez war Anselmo García MacNulty zur Stelle und grätschte den Ball zum 2:0 über die Linie. Die Gastgeber schienen die Begegnung damit früh entschieden zu haben. Doch St. Pauli meldete sich noch einmal zurück.
Nach einer Ecke erzielte Eric Smith per Kopf den Anschlusstreffer zum 1:2 und brachte die Hamburger zurück ins Spiel. In der Folge hoffte St. Pauli auf Zählbares, ehe sich die Lage für die Gäste verschlechterte. In der 82. Minute sah Louis Oppie nach einem Tritt mit offener Sohle gegen Emmanuel Iyoha die Rote Karte.
Bockhorn und Simic entscheiden die Partie
Die Überzahl nutzte Magdeburg in der Schlussphase konsequent aus. Zunächst traf der eingewechselte Herbert Bockhorn in der 89. Minute zum 3:1. Nur wenig später sorgte Joker Roko Simic in der Nachspielzeit für den 4:1-Endstand. Damit fiel das Ergebnis letztlich deutlicher aus, als es die Partie lange vermuten liess.
Für den Europapokalsieger von 1974 war es bereits der sechste Sieg aus den vergangenen sieben Ligaspielen. Lediglich eine Niederlage musste das Team in diesem Zeitraum hinnehmen.
Mit 20 Punkten bleibt der FCM damit mittendrin im Aufstiegsrennen und liegt nur einen Zähler hinter dem drittplatzierten 1. FC Kaiserslautern. Der FC St. Pauli wartet dagegen weiter auf den nächsten Schritt aus der unteren Tabellenhälfte heraus.
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