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Grings nicht mehr Nati-Trainerin

Andy

Eine äusserst mässige sportliche Bilanz und wohl auch persönliche Schlagzeilen haben dazu geführt, dass Inka Grings per sofort nicht mehr Trainerin des Schweizer Frauen-Fussballnationalteams ist.

Grings
Inka Grings und die Schweiz gehen per sofort getrennte Wege. © IMAGO / Pius Koller

Der Schweizerische Fussballverband und Nationaltrainerin Inka Grings haben sich heute einvernehmlich geeinigt, die seit Anfang Jahr bestehende Zusammenarbeit per sofort zu beenden, teilt der SFV heute mit. Wer das Team in den beiden letzten Spielen der UEFA Women’s Nations League gegen Schweden und Italien trainieren werde, sei noch offen.

«Um – aufgrund der aktuellen Ereignisse – Druck von Mannschaft und Verband zu nehmen, habe ich mich schweren Herzens zu diesem Schritt entschieden. Es war für mich eine spannende Zeit mit vielen tollen Erlebnissen als Nationaltrainerin. Ich habe das Projekt unheimlich gerne begleitet und viel Potenzial im Team gesehen. Es war mir eine Ehre, die Schweiz international vertreten zu dürfen», wird Inka Grings in der Mitteilung zitiert.

Mitgespielt haben dürften bei diesem Entscheid auch die aktuellen Schlagzeilen um Inka Grings, die in den Finanzskandal um den angeklagten Ehemann von Martina Voss-Tecklenburg, ehemalige Trainerin der Frauen-Nationalteams von Deutschland und der Schweiz, verwickelt ist. Und dies offenbar gegenüber dem SFV nie erwähnt hatte. Gleichzeitig war die sportliche Bilanz der Nati unter Grings äusserst mager: In 14 Partien gab es nur einen Sieg, das 2:0 gegen die Philippinen im Juli an der WM in Australien und Neuseeland. Pro Match eroberte die Schweiz unter Grings nur 0,79 Punkte – bei einem Torverhältnis von insgesamt 9:25. Dazu kamen auch atmosphärische Störungen mit Leistungsträgerinnen wie Ana Maria Crnogorcevic und immer wieder auch Fragen bezüglich taktischer Ausrichtung.

SFV-Präsident Dominique Blanc sagt zur Trennung: «Wir danken Inka für ihre geleistete Arbeit und ihren grossen Einsatz für den SFV. Wir werden in Ruhe eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger für die Zukunft suchen. Der Wechsel auf dem Trainerposten ist auch eine Möglichkeit, um sportlich neue Impulse zu setzen. Wir wollen mit unserer Nati bestmöglich aufgestellt in die Zukunft gehen, um die positive Grundstimmung für den Frauenfussball in der Schweiz weiter nutzen zu können.»

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