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Grosse Gedenkfeier: Teneriffa nimmt Abschied von Jesus de Miguel

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Während die Ermittlungen zu den Umständen des tragischen Unglücks laufen, bereiten Familie, Verein und Fans den Abschied von dem verstorbenen Stürmer vor. CD Teneriffa plant eine grosse Gedenkfeier im eigenen Stadion.

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Fans trauern vor dem Stadion des CD Teneriffa. © Imago

Während die Ermittlungen zu den Umständen des tragischen Unglücks laufen, bereiten Familie, Verein und Fans den Abschied von dem verstorbenen Stürmer vor. CD Teneriffa plant eine grosse Gedenkfeier im eigenen Stadion.

Mit einer Gedenkfeier nimmt der spanische Zweitligist CD Teneriffa an diesem Samstag Abschied von seinem gestorbenen Profi Jesus de Miguel. Zu der Messe mit Bischof Eloy Santiago können ab 18.00 Uhr alle Anhänger des Vereins ins Heliodoro-Rodriguez-Lopez-Stadion kommen, wie der Verein mitteilte. Zuvor werde die erste Mannschaft gemeinsam mit dem Trainerstab und der Vereinsführung an der Beisetzung von de Miguel teilnehmen. Diese findet in Navahermosa (Toledo) statt. Wann genau die Beerdigung ist, konnte der Verein auf dpa-Nachfrage noch nicht sagen.

Dreitägige Trauerzeit in Navahermosa

Wie Rayco Garcia, Mehrheitsaktionär des Vereins, mitgeteilt hatte, soll der Leichnam von de Miguel entweder heute oder spätestens am Donnerstag auf Wunsch der Familie auf das spanische Festland nach Navahermosa überführt werden. Der kleine zentralspanische Ort, die Heimatgemeinde der Familie, liegt knapp 130 Kilometer von Madrid entfernt. Die Bürgermeisterin rief nach dem tragischen Tod des Fussballers eine dreitägige Trauerzeit aus und liess die Fahnen auf Halbmast setzen.

Die Familie von de Miguel bat laut Verein "von Herzen darum, ihre Privatsphäre in dieser schrecklichen Zeit uneingeschränkt zu respektieren". De Miguel hinterlässt seine Partnerin Maria und die gemeinsame Tochter Carla, die im Juni 2025 geboren wurde.

Trauerzeiten für gestorbenen Stürmer

Der 30 Jahre alte de Miguel hatte am Sonntag nach einer ungestümen Attacke des gegnerischen Torwarts Jesus Owono in der Nachspielzeit des Liga-Heimspiels gegen den FC Andorra schwere Verletzungen und einen Herzstillstand erlitten. Am Montagmorgen starb er dann im Krankenhaus. Gegen Owono nahm die Mordkommission der spanischen Nationalpolizei Ermittlungen auf, der Nachrichtenagentur AP zufolge wegen möglichen fahrlässigen Totschlags.

Teneriffa veranlasste eine offizielle sechstägige Trauerzeit, sämtliche Aktivitäten des Vereins, seiner Frauenmannschaft und des Nachwuchsbereichs wurden ausgesetzt. Nachdem schon sämtliche für Dienstag, Mittwoch und Donnerstag geplante Pokalpartien im Männer- und Frauenfussball verschoben wurden, soll auch die Partie von Teneriffa am Samstag gegen Granada zu einem späteren Termin stattfinden. Andorra beantragte eine Verschiebung des für Sonntag geplanten Spiels gegen RCD Mallorca.

Auf Teneriffa war de Miguel Stütze des Teams und Liebling der Fans

Der in Madrid geborene de Miguel hatte sich seinen Weg in den Profifussball über mehrere unterklassige spanische Vereine erarbeitet. Nach Stationen unter anderem bei Unionistas de Salamanca und CD Castellon wechselte der Stürmer im Sommer 2025 nach Teneriffa. Dort wurde er schnell zu einer wichtigen Stütze: Mit elf Toren trug er massgeblich zum Aufstieg in die zweite Liga bei. Gleich zu Beginn seiner Zeit hatte er mit sechs Treffern in den ersten fünf Pflichtspielen einen Vereinsrekord aufgestellt.

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